
Katrin Kunert
Kommunal- und sportpolitische Sprecherin der Fraktion DIE
LINKE.
Geboren am 06.04.1964, Beruf: Diplom-Ingenieur (FH)
Landesliste Sachsen-Anhalt - Wahlkreis 66 Altmark
14. April 2008
Hallo Deutschland
Ich glaube es ist
mal wieder Zeit aus
meinen Abenteuern
in Amerika zu berichten.
Mittler-weile bin
ich ja schon beinahe
9 Monate hier, wie
schnell die Zeit vergeht.
Es ist echt un-glaublich.
Es ist soviel passiert,
das meiste kann man
nicht in Worte fassen,
anderes war in einem
Moment noch unvergesslich
und im nächsten
Augenblick war es
schon wieder verdrängt
worden von dem nächsten
"unvergesslichen"
Moment.
Am 8. April 2008,
Uhrzeit: 14:16 ist
dieser "unvergesslicher
Moment" im Zug
zwischen Boston und
Philadelphia zu sitzen.
Im Fenster sehe ich
den atlantischen Ozean
und die Häuser
die an den britischen
Baustill erinnern,
aber ich bin ja auch
momentan in New England.
Frank, Enrico und
Ich sind auf dem Weg
nach Philadelphia,
die Stadt der brüderlichen
Liebe, erste Hauptstadt
der USA und die Stadt,
indem die Unabhängigkeitserklärung
unterzeichnet wurde.
Philly( Spitzname
von Philadelphia)
ist auch eine der
größten
Städte in den
USA, ist die Heimat
meines Basketball-teams,
den Philadelphia 76ers
und ist den meisten
wohl durch die verschiedenen
Rocky- filme bekannt.
Enrico und ich haben
momentan Frühlingsferien
und wir hatten diesen
Trip auch schon lange
geplant. Nach drei
Tagen Philadelphia
geht es dann auch
nach Boston, eine
der schönsten
Städten in den
USA. Abgesehen von
den Sehenswürdigkeiten,
gibt es auch noch
zwei sportliche Highlights.
Morgen gehen wir zu
einem Spiel der Philadelphia
76ers(Basketball)
und am Freitag dann
zum Boston Redsox-
New York Yankees(Baseball)
spiel. Natürlich
freue ich mich riesig
darüber mein
Team, die Philapelphia
76ers live zu sehen
aber würde ich
ein US- Amerikaner
sein, wäre höchstwahrscheinlich
das Boston Redsox-
spiel wohl eher das
größere
Highlight, selbst
wenn wir Box-karten
für das 76ers-
spiel haben. Warum?
Die Partie der Boston
Redsox gegen New York
Yankees wurde erst
letztlich zur größten
Sport- rivalät
in den USA gewählt.
Die Ticketpreise sind
astronomisch und meine
Freunde haben mir
gesagt, dass ich besser
nicht die Yankees
unterstützte,
andernfalls würde
es ein ungemüdlicher
Abend für mich
werden, da die Redsox-
fans gerne schon mal,
die Yankee- fans spüren
lassen, in welchem
Stadium sie sich befinden.
Natürlich könnten
Enrico und ich(+ Eltern)
uns die Tickets für
beide Spiele nicht
leisten, aber zum
Glück hat Frank
seine Beziehungen
spielen lassen und
uns für beide
Spiele die Tickets
"for free"
besorgt, was natürlich
wieder einmal zeigt,
was für ein Klasse-
Gastvater er ist.
Aber ich bin in den
letzten Zwei Wochen
ganz schön rumgekommen.
Letzte Woche war ich
noch in Chicago. Enrico's
Architektur-klasse
hatte diesen Trip
geplant und wir hatten
dann einfach mal gefragt,
ob ich mitkommen könnte-
und glücklicherweise
dürfte ich mit-kommen:-)
Bevor ich in Chicago
war, hatte ich gedacht,
dass Charlotte als
eine Großstadt
angesehen wird, was
man mit 630000 Einwohnern
auch erwarten könnte.
Aber nachdem ich Chicago
gesehen habe, verstehe
ich warum Charlotte
wohl doch keine Großstadt
ist. Chicago ist riesig.
Das Zentrum der Stadt
ist übersät
mit Wolkenkratzern.
Der größte
ist der Sears- Tower
mit einer Höhe
von über 550
metern. Das dritt-größte
Gebäude der Welt...Er
ist riesig. Glücklicherweise
sind wir auch noch
auf die Aussichts-
plattform gegangen,
die sich im letzten
Stockwerk des Sears-
Tower befindet. Der
Ausblick ist atemberaubend.
Man denkt, man würde
fliegen und nicht
in einem Gebäude
seien, so hoch ist
er. Man konnte die
Erdkrümmung sehen(hätte
Galileo einige Probleme
erspart) und alles
wirkte so klein, von
dort oben. Das einzige
Problem, dass Chicago
und besonders die
Leute in Chicago haben,
ist der eisige Wind
und die Kälte.
Im Januar und Februar
geht es schon mal
unter -20°C. Wir
hatten da noch Glück
mit 0°C und Schnee-regen
am ersten Tag.
Kurz vor Chicago gab
es noch ein weiteres
großes Ereignis.
Meine Eltern kamen
mich und meine "andere"
Familie besuchen.
Natürlich war
ich total aufgeregt,
Frank wollte das ganze
Haus blitzeblank haben
und Enrico übte
noch einmal fleißig
deutsch. Sie kamen
dann am 21. März
mit beinahe 2 Stunden
Verspätung am
Flughafen in Charlotte
an. Meine Mutter hatte
ja schon bezweifelt,
dass wir schon seit
2 Stunden am Flughafen
gewartet hätten,
aber durch das Wunder
der Technik, das sogenannte
Internet, wusste ich
schon das sie später
kommen werden. Das
Wiedersehen war natürlich
herzlich, meine Eltern
lernten meine "
zweite Familie"
kennen und endlich
könnten ich meinen
Eltern zeigen, wo
ich mein Austauschjahr
verbringe. Nachdem
wir den Leihwagen
bekommen haben, ging
es erst mal zu Carol
Barreau, eine AFS-
Freiwillige, bei der
meine Eltern für
die nächsten
5 Tage hospitiert
werden. Natürlich
waren meine Eltern
müde und von
daher hatte ich ihnen
nur das Bett gezeigt,
noch schnell Gute
Nacht gesagt und dann
ging es für mich
nach Hause. Am nächsten
Morgen ging es dann
erstmal in den Supermarkt
da meine Mutter Kassler
für uns alle
machen wollten. Nachdem
wir alle Zutaten bekommen
hatten, ging es nach
Hause und die 8- stündige
Kochprozess beginn.
Vanille- pudding,
Hochzeits- suppe,
Knödel und natürlich
das beste- der Kassler-
Es war wirklich wie
in Good Old Germany.
Wir hatten auch Gayle,
ihre Austausch-schüler
Valentin und Cem,
Carol Berreau und
meine Freundin eingeladen...Ach
stimmt ja, ich habe
ja noch gar nichts
von meiner Freundin
erwähnt. Also
sie heißt Nicole,
kommt ursprünglich
aus Bolivien und ist
wirklich klasse. Muttern
hatte auch nach dem
Wochenende gesagt,
dass ich sie vielleicht
heiraten sollte...haha...so
ernst hat sie es bestimmt
nicht gemeint, aber
es sagt bestimmt eine
Menge aus, wenn meine
Mutter sie schon als
potenzielle Schwiegertochter
ansieht. Zurück
zur eigentlichen Geschichte.
Das Abendessen war
köstlich. Einfach
wie zu hause...Jedem
hat es geschmeckt
und es war wie zu
Hause, wie bei Muttern
halt. Das einzige
Problem was wir hatten
war die Verständigung.
Mom's Englisch ist
naja...ganz ok, aber
das Englisch von Vatern
ist so gut wie nicht
vorhanden. Er hatte
also immer versucht
sich mit deutsch durchzumogeln.
Aber dieses Defizit
in der Sprache war
eine große Blockade.
Die Unterhaltungen
am Tisch waren in
Englisch und dadurch
war Herr Engels natürlich
recht schnell überfordert/gelangweilt.
Abgesehen von den
Sprachproblemen war
es ein gelungenes
Dinner. Nachdem Dessert
ging es dann auch
für jeden wieder
nach Hause, denn am
nächsten Tag
besuchten wir( meine
Eltern, Frank, Enrico,
Evan, Val, Cem, Nicole
und ich) das Biltmore
Haus. Es ist das größte
"Privat- Eigenheim"
in den USA, wobei
es eigentlich mehr
eine Touristenattraktion
ist, als ein wirkliches
Eigenheim. Es sieht
aus wie ein Schloss
aus dem 17/18. Jahrhundert,
hat Blumengärten
und einen Weinkeller
und strotzt nur so
vor Reichtum. Durch
diesen Ausflug lernten
sich natürlich
auch meine Eltern
und meine "zweite
Familie" besser
kennen. Auch ohne
große Unterhaltungen
konnte jeder herausfinden,
dass Vatern ein recht
lustiger Zeitgenosse
ist und das Evan so
seine Eigenheiten
hat. Abends ging es
dann noch mit meinen
Eltern und Nicole
zu Chili's, einem
meiner Lieblings-
Restaurant.
Am Montag sind wir
dann alle zu Frank's
Office im Bank of
Amerika Gebäude
gefahren, damit meine
Eltern sich einen
Überblick von
Charlotte verschaffen
können. Der Ausblick
ist natürlich
schon etwas besonderes.
Danach ging es dann
noch in ein sehr feines
Lokal bevor Frank
dann wieder zur Arbeit
musste. Meine Eltern
und Ich sind dann
erstmal zur Southpark-Mall
damit sie noch ein
paar $$$ ausgeben
können. Abends
ging es dann noch
zu Nicole, da Nicole's
Mom meine Eltern kennen
lernen wollte. Es
war ganz unterhaltsam,
Vatern hat sich auch
gleich wieder beliebt
gemacht, da er das
Klettergerüst
für Nicole's
kleine Schwester zusammen
gebaut hat.
Am letzten Tag mit
meinen Eltern sind
wir dann noch zu Concord
mills gefahren. Es
ist ein Riesengroßes
Einkaufscenter und
ist die größte
Touristenattraktion
in North Carolina
mit 17 Millionen Besucher
jährlich. Jeder
von uns hatte ein
paar Schnäppchen
gemacht, vor allem
wenn ich mit einem
lächeln auf den
schwachen Dollar gucke.
Am letzten Abend waren
meine zwei Familien
und ich noch mal in
der "Cheesecake
Factory"- Eines
der besten Restaurants
in der Stadt. Danach
hieß es dann
leider wieder Abschied
von meinen Eltern
zu nehmen. Aber es
sind ja nur noch knapp
3 Monate...
Schulmäßig
gibts nichts neues.
In knapp einen Monat
sind unsere großen
Prüfungen. Aber
es macht eigentlich
schon spaß zur
Schule zu gehen, da
ich viele Freunde
habe, obwohl es ist
immer schwer ist,
sie zu finden, da
die Schule einfach
zu groß ist.
Ich könnte noch
soviel erzählen
aber wie gesagt "
das meiste kann man
nicht in Worte fassen,
anderes war in einem
Moment noch unvergesslich
und im nächsten
Augenblick war es
schon wieder verdrängt
worden von dem nächsten
"unvergesslichen"
Moment."
16. Januar 2008 - Volksstimme - Osterburg
Volksstimmeinterview
Neben meiner Familie vermisse ich das deutsche Essen. Mehr
6./7. November 2007
Das erste Viertel des Schuljahres ist vorüber
Mittlerweile ist es Anfang November...jaja...Es hat dieses Mal etwas länger gedauert. Aber ich erlebe so viel dass ich kaum Zeit hatte, meine Worte zu Papier bzw. elektronischer Post zusammen zubringen.
Wo soll ich anfangen? Starten wir mit dem Wetter- Es wird natürlich auch bei uns kälter. Seit circa 2 Wochen muss ich eine Jacke mit zur Schule nehmen, da es im Morgen recht frisch ist. Aber selbst jetzt kann man tagsüber noch T-shirt tragen, da die Sonne einen aufwärmt. Da schaue ich natürlich spöttisch auf das Wetter in Deutschland, wo sich schon die einstelligen Celius-grade eingenistet haben. Aber selbst für North Carolina ist es jetzt noch ungewöhnlich warm. Normalerweiße sollte es den ganzen Oktober regnen(Zitat mein Gastvater)Die Realität sah komplett anders aus. Nur drei Tage gab es Regen, der Rest war strahlender Sonnenschein, mit Temperaturen bis zu 30 grad- Mich hat das nicht gestört...Doch mittlerweile merkt man schon das es Herbst wird; die Blätter der Bäume verändern ihre Farben, es wird früher dunkel und es wird kühler.
Weiter gehts mit dem Alltagsgeschehen auch bekannt als Schule. Vor Vier Tagen habe ich meine Schule zum ersten Mal nicht gemocht...Die vorher von mir geliebte Übergröße der Schule hat mich um einen Platz im Basketballteam gebracht. Zum ersten Mal hätte ich es bevorzugt auf eine kleinen High School zur Schule zu gehen, da so gut wie keine Konkurrenz gewesen wäre. Doch hier haben sich über 80 Schüler für 24 Plätze im Basketballteam "beworben" und 20 von den 24 Plätzen waren schon reserviert für die Spieler der letzten Saison. Also schon mal schwere Vorraussetzungen und dann kam noch dazu das der Coach bei den Tryouts(Übungen um herausfinden welche Spieler er im Team haben will) nur Wurfübungen machte...Und hier kann jeder werfen und mein Wurf ist echt nicht der beste...anstatt dann Defensive-übungen zu machen;den Amerikaner können keine Defensive spielen; machte er nur weitere Wurfübungen...Na klasse, shit happens...Aber es zeigte mir einmal mehr warum die Amerikaner so gut in einigen Sportarten sind. Sie fördern ihre Talente wirklich und anstatt nach der Schule zu irgendeinem Club bzw. Verein spielen zu gehen, bleiben sie einfach in der Schule. Man kann hier auch fast alles spielen: Fussball, American Football, Hockey, Tennis, Volleyball, Wrestling, Basketball, Baseball, Cross Country, La Crosse, Track usw. Doch in die meisten dieser Sportarten kommt man nur wenn man durch die Tryouts kommt. Ein Sonderfall ist zum Beispiel Rugby- Es ist nur ein Club von Myers Park und kein Varsityclub. Enrico, mein italienischer "Brüder" spielt es seit geraumer Zeit und er scheint echt Spaß zu haben. Naja mein Sport ist es nicht, ich bevorzuge American Football- Der Lieblingssport der US-Amerikaner. Unser High School Football-team spielt richtig schlecht, mal ist es der Quarterback(Spielmacher) der keinen Pass an den Mann bringen kann, mal ist es die Defense, Wir haben die letzten sieben Spiele der Saison verloren. Es war echt schrecklich. Selbst unser Homecoming-spiel- das wichtigste Spiel für jede Highschool. Homecoming kann man sich, wie den letzten Schultag der Abiturienten in Deutschland vorstellen. Doch hier kommen die ehemaligen Schüler "home" -deshalb "Homecoming". Normalerweiße ist das bei den Amerikanern ganz groß, mit Tanz usw. aber bei uns ist der Tanz auf Grund einer Schießerei vor ein paar Jahren verboten wurden. Wir hatten also nur das Footballspiel mit der Wahl zum Homecoming and Homecoming-queen was natürlich ein ganz schönes Spektakel war. Auch die ganze Woche vor Homecoming war etwas besonderes...In der sogenannten "Spirit Week" ist von Montag bis Freitag jeden Tag ein verschiedenes Thema nachdem sich die Schüler dann anziehen z.b. war es am Montag College day(jeder trug shirts,pullover von seinem lieblings-college) oder z.b. der Camo-day an dem jeder Schüler, Tarnkleidung trägt...Am letzten Tag hat dann jeder grün oder weiß getragen, die die Schulfarben reprensentieren. Ich finde das echt klasse mit den Schulfarben und den Schulspirit allgemein. Mein Gastvater hat aber auch schon gesagt, das er noch nie einen Austauschschüler getroffen hat, der so viel Schulspirit hat, wie ich und ein Mitschüler von mir hat auch schon gesagt, dass ich mehr "spirit" habe, als manch andere Schüler. Es liegt aber höchstwahrscheinlich nur daran, das ich sowas nicht Deutschland habe. Aber man kann sich das ungefähr wie mit seinem Fussballclub vorstellen. Man feuert sein Team an, auch wenn ist schlecht ist-sprich unser Football-team.
Mittlerweile ist auch schon das erste Viertel des Schuljahres vorüber- Fazit: einige Klassen sind total einfach andere sind schwer und man merkt auch das Myers Park eine der besten High School in den USA ist. Aber was mir an dem amerikanischen Schulsystem besser gefällt ist, dass der Lehrer versucht, dass du die Klasse bestehst. Ich möchte nicht den deutschen Schulunterricht kritisieren, aber hier hat man die Möglichkeit einen Test zu wiederholen, wenn man beim ersten Mal durchgefallen ist und auch der Lehrer steht nach der Schule für "Nachhilfe" stunden zur Verfügung. Bei den Hausaufgaben ist es auch abhängig von den Klassen...In manchen muss ich nichts machen in anderen muss ich richtig viel machen, mehr als in Deutschland z.B. muss ich Aufsätze über drei, vier Seiten in English schreiben oder wie vor einige Tagen über 150 Vokabularfragen über Absolutismus in European History beantworten bzw. herraus suchen. Was ich nun wieder am deutschen Schulwesen besser finde, sind die Schulferien. Hier gibt es fast bloß die langen Sommerferien, die über knapp drei Monate gehen und dann gibt es nur noch einzelne Tage frei.Wir haben nur zweimal eine Woche frei(Weihnachten und Spring-break) Spring-break werde ich übrigens mit meiner Familie nach New York fliegen und dann noch nach Boston und Philadelphia reisen.
Und das habe ich
alles nur meinen Gastvater
zu verdanken. Er ist
wirklich klasse, er
ver-sucht uns immer
alles zu ermöglichen
und hilft uns, falls
wir Hilfe brauchen.
Auch mit meinen "Brüdern"
verstehe ich mich
auch richtig gut.
Evan hat zwar ehrlich
gesagt, manchmal ein
paar Macken, aber
er ist ja auch 10
Jahre älter.
Enrico und Ich sind
eigentlich wirklich
wie Brüder...Erst
letztens konnte ich
nicht schlafen und
ihm ergehte das gleiche
Schicksaal. Und dadurch
das ich der Ältere
bin(um genau einen
Monat) kann ich ihn
immer ein bisschen
ärgern...muhahaha...Wir
machen natürlich
auch nicht alles zusammen,
aber es ist schon
cool, wenn man eigentlich
nichts geplant hatte
für den Abend,
aber der eine plant
dann meistens immer
den anderen ein. Also
hat man fast immer
was vor. Die Amerikaner
machen eigentlich
auch nur was an den
Wochenenden. So gut
wie nie unter Woche,
was manchmal schon
nervig ist. Aber dadurch
machen wir immer was
an den Wochenenden...Erst
letzte Woche waren
wir in der größten
Outlet-mall die ich
jemals gesehen habe.
Sie ist eine der größten
TOURISTEN-atraktion
in den USA. Eine Runde
durch die Mall ist
mindestens einen Kilometer
lang. Sie hat die
Größe einer
Kleinstadt und fast
jede Marke ist dort
vertreten und natürlich
auch richtig billig.
Wo ich grad bei Marken
bin, dann nenne ich
mal ein paar Marken
die man auch hier
bekommt: Natürlich
gibt es die deutschen
Automarken, die auch
einen richtig guten
Ruf hier haben, eigentlich
den besten, dann gibt
es hier auch Nutella.
Aber wundersame Weiße
habe ich hier noch
kein Nutella gegessen,
obwohl ich in Deutschland
ja eigentlich Nutellasüchtig
war. Es gibt hier
auch Riesen, Lindt(ok,
Schweiz) Becks und
Warsteiner. Also man
kann sich in manchen
Produkten sich Deutschland
wieder ein Stück
holen...Aber nein,
ich habe nicht von
dem Bier gesprochen.
Man muss 21 sein,
um Bier zu trinken.
Doch die meisten amerikanischen
Jugendlichen halten
sich nicht dran. Naja
wenn wunderst, wenn
man bis zu seinem
21. Lebensjahr warten
muss. Dafür dürfen
sie schon mit 16 Jahren
Auto fahren, können
die Fahrstunden in
der Schule machen
und der Führerschein
kostet hier bloß
10 Dollar.
Naja das war es jetzt
erst mal wieder...Liebe
Grüße Ben
Hello Good Old Germany
Nun bin ich schon mittlerweile 4 Wochen in den Staaten...Und es ist immer noch schwer zu glauben...fast jeden Tag erlebt man etwas neues, was man vorher nicht kannte.
Vor knapp zwei Wochen
hat die Schule begonnen...Und
es ist so „different“
wie Frank,mein Gastvater,
zu pflegen sagt. Als aller
erstes ist die Schule
kein Vergleich zu meiner
in Deutschland...In Vier
jährgängen sind
ca.3000 Schüler,
allein 600 in der Abschlussklasse(in
der ich auch bin). Als
zweiter Punkt ist die
Schule riesig. Wenn ich
zu Chemie gehen muss,
kann das schon mal mehrere
Minuten dauern, da es
am anderen Ende der Schule
ist. Es gibt hier auch
keine Klassen wie in Deutschland.
Wir sind einfach bloß
die 12. Klasse( bei den
amis heißt das Senior)
und man sieht in seinen
Kursen kaum einen Schüler
zweimal, dadurch erschwert
sich ein bisschen die
Suche nach Freunden, aber
nach vier Tagen grüsst
man schon ein paar und
unterhält sich. Die
Amerikaner sind auch nicht
so verschlossen in der
Beziehung, da man immer
ein „Hey“ oder „What‘s
Up“ hört. Mittlerweile
habe ich auch einen guten
Mix zwischen coolen Fächern
und Lernfächern.
Mein Schultag beginnt
jeden Tag mit Honors Chemie.
Das Fach habe ich ja genommen,
da ich in Deutschland
ja Chemie weiter mache.
Es ist eines der anspruchsvolleren
Fächern, da es oftmals
noch an der Sprache hapert.
Mrs. Moore, meine Lehrerin
ist auch immer nett zu
mir, kann sie aber trotzdem
nicht leiden. Als nächstes
habe ich dann entweder
„film und literatur“ oder
„ ibmaths studies“. F&L
an A-Days und Mathe an
B-Days...Film und Literatur
hatte ich eigentlich immer
in der 4. und letzten
periode. Aber da „AP american
history“ mir eindeutig
zu schwer war, habe ich
meinen stundenplan ändern
lassen. Leider habe ich
dadurch nicht mehr mit
meinem eigentlichen F&L
Lehrer, der jetzt schon
mein Lieblingslehrer war.
Falls ihr euch fragt,
was wir in F&L machen?
Im grunde genommen nur
filme angucken und dazu
was aufschreiben- so scheint
es zumindest bei meiner
neuen Lehrerin zu sein.
Die Mathe klasse ist im
grunde genommen auch fast
wie in Deutschland ausser
dass die Schüler
eigentlich immer den Taschenrechner.
Der kann aber eigentlich
auch alles...Dementsprechend
auch der Preis...ca. 100
Dollar...Sorry Kreditkarte...
in der dritten Periode
habe ich entweder AP European
History oder Englisch...EU
Geschichte ist cool...da
können „Rico“ und
ich wenigstens noch mitreden:-)
es ist auch das einzige
Fach, dass „rico“ und
ich zusammen bestreiten.
zur Zeit sind wir bei
der Renaissance, noch
etwas langweilig...geht
noch nicht um Germany^^
Meine Englischklasse ist
eigentlich auch ganz cool...
ich muss jetzt bloß
das „summer reading“ nachholen
d.h. zwei Bücher
lesen und dann einen Test
drüber schreiben.
In meiner Englischklasse
habe ich auch Britton
kennen gelernt...Ich geh
mit ihr Freitag ins Kino*mehr
verrate ich nicht* Die
letzte Periode ist seit
heute „Marketing“. Es
hört sich cool an
und ist soooooooo einfach....Um
14:15 klingelt dann die
Glocke und dann strömen
knapp 3000 Schüler
zu ihren Autos bzw. ihren
Bussen. Die Busfahrten
hier sind auch ein bisschen
anders...man sagt jedem
tschüss, auch wenn
man ihn oder sie nicht
kennt. Langsam ist halt
auch der Alltag in der
Schule eingekehrt...
Die erste größere Reise haben wir auch schon gemacht. Wir vier und Valentin sind nach South Carolina, auf die Ilse of Palms gefahren, direkt am atlantischen Ozean. Es war echt klasse- abgesehen vom Wetter...Es hat die ganze Zeit geregnet. Aber das hat uns nicht gestört, wir sind trotzdem ins Meer gesprungen... Wir hatten echt eine schöne Zeit. Unser Hotel war direkt am Strand und das haben wir auch ausgenutzt. Eine, der ältesten und schönsten Stadte der USA haben wir uns auch angeguckt, Charleston. Das besondere an dieser Stadt ist, das es den Bürgerkrieg unversärt überstanden hat. Wie die Ironie soll will, begann die Sonne zu scheinen, als wir uns auf den Weg nach Hause machten.(ca. 4 Stundenautofahrt)
Auch Downtown Charlotte und das Büro von Frank habe ich schon gesehen. Es ist in der 36. Etage des höchsten Gebäude von Charlotte. Mit einem Wahnsinns-ausblick. Das Zentrum von der „Queen City“ besteht fast nur aus Banken und Finanzanstalten. Dadurch ist Charlotte eines der schnellstwachsenden Riegionen der USA. Überall wird gebaut. Aber trotzdem wirkt Charlotte nicht wie eine Großstadt. Es wirkt mehr wie eine Kleinstadt, überall Bäume und längere Wege zu den Häusern. Ich vermute mal, dass hier jeder dritte für eine Bank arbeitet...
Mit meinen „Brüdern“ und Frank versteh ich mich super. Zwar gibt es ab und zu ein paar Meinungsverschiedenheiten zwischen mir und En-“rico“ aber so ist das halt unter Brüdern...Frank ist richtig klasse. Er ist zwar vom wirklichen alter 58...sorry...mittlerweile 59. Er hatte am Sonntag Geburtstag.Von mir gabs ein Shirt mit der Aufschrift(ich habe mal frei übersetzt) „Der Vater, der die anderen Väter verprügelt“ er fand es richtig lustig. Zurück zum eigentlichen Thema...Er ist zwar vom Alter 59, aber körperlich max. 45. Er macht Kickboxing und Boot Camp...
Wo wir grad bei Sport
sind...Rico und Ich wollten
ins Fussballteam...Kaum
zu glauben aber die Amis
sind besser als wir...Ich
hätte das nicht gedacht...Ich
hatte zwar erwartet, dass
sie gut sind...aber so
gut...naja wir haben es
zumindest versucht...
Ich werde mich in den
nächsten Tagen informieren,
wo ich im Internet Bilder
hochladen kann, damit
ihr euch ein Einblick
von meinem Leben hier
verschaffen können...
Bens erster Tag
Seit nun knapp 24 Stunden bin ich in den USA...Ich kann es kaum glauben und es ist immer noch wie ein großes Abenteuer. Der Trip begann schon am Donnerstag am späten Abend, als wir um 22 Uhr losfuhren. Ich musste mich also schweren Herzens von meinen Freunden, meinen Verwandten und meinem Hund Tina verabschieden...Die Fahrt nach Frankfurt war ungemütlich, da es bereits 200km vor FF angefangen hat, zu regnen. Wir kamen ca. 2:30 Stunden vor dem vereinbarten Zeit an...Naja was solls...hatte auch seine Vorteile, da eine Stunde vor uns, also um 5, die normalen AFSer nach New York sich getroffen haben. So lernte ich Johannes kennen, mit dem ich bereits geschrieben habe...Er wird ein paar Meilen von mir entfernt wohnen und er ist wirklich ein cooler Typ und ich verstehe mich mit ihm richtig gut. Auch Maike sah ich nochmal, die ich bereits aus meinen Vorbereitungs-Wochenenden kenne.Sie alle(ca.140) verließen den Treffpunkt in Richtung Terminal ca. 5:30. So langsam trudelten auch die anderen PPPler ein.Ich freute mich sie wieder zu sehen, da ich sie ja seit Weimar bereits kenne. Durch das Wiedersehen konnten wir alle, ein bisschen unsere Trauer, Deutschland- und unserer Familie den Rücken zu kehren, verstecken. Nun mussten wir uns also auch von unseren Eltern verabschieden...Ich versuchte den Abschied so kurz, wie möglich zu machen, da das meine Mutter sonst nicht überstanden hätte:-) Wir erhielten alle unseren Namensschilder, die für die weitere Reise in den USA extrem wichtig ist. Mir kam es so vor, als hätte keiner von uns wirklich realisiert auf was für ein großes Abenteuer wir uns einlassen...Nun ging es zum Check-In...blablabla...das übliche Flughafenprozedere halt. Als jeder durch die Kontolle durch war, gingen wir zu unserem Gate...Eine Stunde rumsitzen und dann ging es in den Flieger. Ich saß mit Mischa und Alena in einer Reihe. So hatte ich den ganzen Flug über Spaß^^ Im Fugzeug konnten wir alle nochmal tratschen und die Trauer verstecken....Das ging, glaube ich jedem so und ich werde das auch erst die nächsten Tage realisieren, auf was ich mich hier eingelassen habe...Kurz vor der Ankunkft in New York sollten wir alle noch Zettel für das Visa ausfüllen...Ich habe 10 Blätter verschwendet, da die Amis bei den Zahlen komplette Spießer sind...die 1 darf nur wie ein I aussehen...die 7 ohne Querstrich...und das war für die meisten von uns total ungewohnt...Auf der letzten Stück vor NYC dürften wir nochmal Achterbahn fahren, Im Klartext-Es gab starke Turbolenzen. Da wir nicht sofort landen durften, flogen wir zwei Schleifen, die auf dem Flugplan schon recht lustig aussahen...Durch das schlechte Wetter sahen wir auch so gut wie gar nichts von NYC...Also hatte sich der Blick auf die berühmte Skyline von NYC eigentlich erledigt...eigentlich...aber dazu komme ich später...
So ich bin jetzt eigentlich nicht mehr im Flieger nach Charlotte sondern schon einen halben Tag bei meiner Gastfamilie...aber ich werde weiter einfach weiter schreiben, so wie ich es im flieger gemacht hätte...
Also...nachdem wir aus dem Flieger kamen,hieß es erstmal anstehen..Unglücklicher Weiße waren wir die letzten in der Schlange, also mussten wir ca. 2 Stunden warten und sich dann dem Polizeibeamten für die Einreise in die USA zu stellen...Es war einfach bloß Massenabfertigung...Naja...nun ging es weiter zum Gepäck aufsammeln..Jeder fand seinen Koffer eigentlich recht schnell. Unser Betreuer sagte uns, dass wir uns von einander schon mal vorsichtshalber verabschiede sollten...Naja am Ende waren es nur zwei, die am JFK blieben. Es war anfangs aber auch alles recht konfust, da die AFS USA Betreuer ein bisschen die Übersicht verloren hatten. So kamen die restlichen 25, inklusive mir, mit einem Shuttle Service zum Holiday Inn Hotel...Dort ging das organisierte Chaos weiter...Noch mehr Austauschschüler...
Und dann auf einmal erfuhr ich, dass unser Flug nach Greensboro aufgrund von schlechtem Wetter gestrichen wurde...Das war auf deutsch gesagt, richtig scheiße...also hieß es erstmal dort im Hotel zu warten....mit ca.150 anderen. die auf die komplette Ostküste verteilten waren...Nach und nach lichteten sich die Reihen der AFSer und PPPler und ich wusste, dass ich hier bleiben musste...Naja zum Glück kam dann noch Johannes vom Flughafen zurück...Er sollte eigentlich im gleichen Flugzeug wie ich sitzen, aber das hatte sich ja erledigt...Ich verstehe mich mit ihm echt gut. Naja am Ende des Abends waren es nur noch ca. 20...Drei der PPPler verließen noch am Abend das Hotel um nach Nashville zukommen...Es war wie 20 mal davor. scheiße sich von ihnen zu verabschieden, da wir uns alle erst in einem jahr wieder sehen. Wir erhielten jetz auch unsere Zimmer für die Nacht...sehr schön...endlich ein Bett und die Betreuer sagten uns, dass wir North Carolina Leute später fliegen würden, also können wir länger schlafen...nischt wars...ich wurde um 4:30 geweckt...ARRR..naja egal, schnell Zähne geputzt und dann ging es los...Am Flughafen waren wir 4 Gastschüler, 2 aus Ghana und Valentin und ich aus Deutschland...Nach dem Check In und dem ganzen Prosedere(wir wurden extra untersucht...schuhe aus und speziale Durchleuchtung) ging es zum Flug nach Charlotte...na endlich...Der einzige Vorteil, dass wir erst heute geflogen waren, ist der, das wir einen klasse Blick über Manhatten hatten. Wir sahen die Wolkenkratzer und den Central Park. Der Flug war halt ein Flug...Nichts besonderes...Nach ca. 1:30 Stunden Flugdauer sind wir in Charlotte gelandet...Gleich werde ich meine Familie treffen. Natürlich war ich aufgeregt. Wir fanden sie am Gepäckband...Evan und Frank waren beide da, was mich sehr gefreut hat. Auch Gayle Fox war da, die Komiteesleiterin und Gastmutter von Valentin...Er und sie werden eine Menge Zeit bei uns verbringen und wir bei ihnen genauso...Evan ist eigentlich so wie ich ihn mir vorgestellt habe.Er ist ca.1,75m, schwarze Haare und erinnert mich ein bisschen an meinenOnkel Markus. Nicht vom Aussehen, aber er scheint sich genauso für Autos zu interssieren, wie Markus.Frank ist 58 und zu meinem Erstaunen größer als dachte. Wir nahmen also unsere Koffer gingen langsam zum Parkplatz. Als wir durch den Ausgang des Terminals gingen, merkte ich gleich was mich erwarten wird, mind. 35°C im Schatten. Aber das scheint selbst für Frank und Evan zu warm zu sein und sie sagten mir auch, dass es zZ so warm ist, wie noch nie. Wir fuhren erstmal eine halbe Stunde und sind dann in einem typischen amerikanischen Lokal essen gegangen d.h. also lecker Bürger essen...Aber da ich lieber Sandwich esse, bestellte ich mir eins...was bekomme ich? Ein Bürger...HÄH? Aber eigentlich war das egal, ich war überhaupt froh, endlich mal wieder was zu essen, was mir nicht von Stewardessen serviert wird.Danach ging es kurz zu dem Büro von Gayle. Sie bräuchte einige Unterlagen..Und auch hier, war es soooooooo heiß.Es war echt wie in einer Sauna...Dann ging es endlich zu meinem neuem Zuhause...Wir fuhren ca. eine halbe Stunde. sie zeigten mir auch meine neue Schule mit dem dazugehörigen Golfplatz...Die Gegend hier ist echt reich...Die Häuser sind für amerikanische Verhältnisse wirklich groß und die Häuser sind echt protzig...Unser Haus ist eher unauffällig.Es steht am Ende einer Straße auf der rechten Ecke. Es steht schräg zur Straße und ist komplett rot. Valentin und ich nahmen die Koffer aus dem Kofferraum und betraten zum ersten Mal unser neues zu Hause...Und es ist echt klasse...Evan machte eine Hausführung mit uns...Wir begannen gleich am Eingang, im Wohnzimmer. Hier steht ein „gefälschter“ Kamin...Also kein echter, sondern nur einer der mit Gas belüftet wird.vor dem Kamin stehen sich zwei Couche‘s gegenüber.neben dem Wohnzimmer ist gleich das Esszimmer...Ich kann eigentlich nicht sagen, dass es zwei Zimmer sind. Es sind bloß zwei Stützpfosten dazwischen. Links neben dem Esszimmer geht es hoch zur 1.Etage...Und jetzt kam das erste“Ohh mein Gott“...Sobald man am oberen Ende der Treppe ist, sieht man einen Riiiiiiiiiiiiiiiiiiesen HD-Fernseher...Die Bilddiagonale mind. 1,50..wenn nicht sogar 2m...Und dazu gibt es noch eine richtig fette Soundanlage...Nicht schlecht...Wenn man an dem TV vorbeigeht landet man entweder in Evans oder in dem Zimmer von mir und Enrico...Evans Zimmer ist ganz cool ,er hat einen neuen TV, den er uns erstmal prästentieren musste. Und unsere Zimmer sind mit einem Bad verbunden...und wie es sich in einem Männerhaushalt gehört, liegt hier ein Stapel Playboy‘s drin. Das Zimmer von Enrico und mir, ist ganz cool...Es könnte später eventuell ein bisschen zu klein sein...aber es ist cool. Wir haben auch einen Balkon. Von dort gelangt man zu Franks Zimmer...nett,nett..Aber dann in seinem Badezimmer zeigt uns Evan was richtig „Ohh mein Gott“ mäßiges...Ein Tv im Badezimmerspiegel...Wir standen nur staunend da, wie uns Evan es so gezeigt hat, als wäre es etwas ganz normales...Aus Evans zimmer kann auch wieder nach unten gelangen und dort kommt man dann links zur Garage und rechts ist dann die Küche mit genug essen und trinken für eine ganze Kompanie...Natürlich gibt es auch einen Extraeis-spender. So das war die Führung...Dann dürften wir uns erstmal ein bisschen einleben bis wir dann Enrico abgeholt haben.Er war bei einer anderen Gastfamilie, die ihn mitgenommen haben. Wir beide wollten unseren neuen Bruder natürlich kennenlernen...Und endlich war es so war weit...Er ist echt nett. Wir packten dann seine Sachen ins Frank‘s auto und fuhren erstmal Zucker kaufen in einer Mall die ca. 2mal so groß ist, wie das Kaufland in Wittemberge. Es war riesig...und das ist einer dieser American Way‘s of life. Ich fand sogar 5 Sorten von deutschem Bier und Frank hat gesagt, dass wir auch mal 1 oder 2 trinken dürfen. Aber wir sollen es nicht übertreiben, auch sonst dürfen wir recht viel und er behandelt uns wie seinen eigenen Sohn Evan. Nachdem dem Shopping-schock ging es weiter nach Hause... am Abend kamen dann Johannes, Cem, ein türkischer Austauschschüler und ein paar Freunde von Frank. Wir assen Rost Beef. Mir persönlich hat es nicht geschmeckt, da es nur medium gebraten war und das hat wirklich nicht gut geschmeckt aber ich ass es trotzdem...Wir saßen dann noch ein bisschen zusammen und erzählten...bis sie dann wieder nach Hause fahren...
Mittlerweile bin ich schon drei Tage in den USA.
Aber würde ich jetzt noch zwei Tage beschreiben,
würde ich nie fertig werden...Es ist echt
unglaublich, in den USA zu sein...Es ist eigentlich
noch wie ein Traum und hoffe nie wieder auf zu
wachen...ok spätestens in einem jahr dann...aber
bis dahin ist noch eine lange Zeit und ich hoffe
ich wache nicht vorher auf...
Katrin verabschiedete ihren "Patenschützling" Ben Niclas Engels (17 Jahre) aus Meseberg vor seinem bisherigen Gymnasium in Osterburg. Ben wird am kommenden Freitag für ein Jahr über ein Stipendium des Deutschen Bundestages in die USA gehen. In Charlotte - US-Bundesstaat North Carolina - wird er in einer Gastfamilie leben und die Highschool besuchen.




