Für eine neue soziale Idee.

Wahlkreis - Bens Tagebuch
 Katrin Kunert

Katrin Kunert

Kommunal- und sportpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.
Geboren am 06.04.1964, Beruf: Diplom-Ingenieur (FH)
Landesliste Sachsen-Anhalt - Wahlkreis 66 Altmark

 

 

 

14. April 2008

Hallo Deutschland

Ich glaube es ist mal wieder Zeit aus meinen Abenteuern in Amerika zu berichten. Mittler-weile bin ich ja schon beinahe 9 Monate hier, wie schnell die Zeit vergeht. Es ist echt un-glaublich. Es ist soviel passiert, das meiste kann man nicht in Worte fassen, anderes war in einem Moment noch unvergesslich und im nächsten Augenblick war es schon wieder verdrängt worden von dem nächsten "unvergesslichen" Moment.
Am 8. April 2008, Uhrzeit: 14:16 ist dieser "unvergesslicher Moment" im Zug zwischen Boston und Philadelphia zu sitzen. Im Fenster sehe ich den atlantischen Ozean und die Häuser die an den britischen Baustill erinnern, aber ich bin ja auch momentan in New England. Frank, Enrico und Ich sind auf dem Weg nach Philadelphia, die Stadt der brüderlichen Liebe, erste Hauptstadt der USA und die Stadt, indem die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde. Philly( Spitzname von Philadelphia) ist auch eine der größten Städte in den USA, ist die Heimat meines Basketball-teams, den Philadelphia 76ers und ist den meisten wohl durch die verschiedenen Rocky- filme bekannt. Enrico und ich haben momentan Frühlingsferien und wir hatten diesen Trip auch schon lange geplant. Nach drei Tagen Philadelphia geht es dann auch nach Boston, eine der schönsten Städten in den USA. Abgesehen von den Sehenswürdigkeiten, gibt es auch noch zwei sportliche Highlights. Morgen gehen wir zu einem Spiel der Philadelphia 76ers(Basketball) und am Freitag dann zum Boston Redsox- New York Yankees(Baseball) spiel. Natürlich freue ich mich riesig darüber mein Team, die Philapelphia 76ers live zu sehen aber würde ich ein US- Amerikaner sein, wäre höchstwahrscheinlich das Boston Redsox- spiel wohl eher das größere Highlight, selbst wenn wir Box-karten für das 76ers- spiel haben. Warum? Die Partie der Boston Redsox gegen New York Yankees wurde erst letztlich zur größten Sport- rivalät in den USA gewählt. Die Ticketpreise sind astronomisch und meine Freunde haben mir gesagt, dass ich besser nicht die Yankees unterstützte, andernfalls würde es ein ungemüdlicher Abend für mich werden, da die Redsox- fans gerne schon mal, die Yankee- fans spüren lassen, in welchem Stadium sie sich befinden. Natürlich könnten Enrico und ich(+ Eltern) uns die Tickets für beide Spiele nicht leisten, aber zum Glück hat Frank seine Beziehungen spielen lassen und uns für beide Spiele die Tickets "for free" besorgt, was natürlich wieder einmal zeigt, was für ein Klasse- Gastvater er ist.
Aber ich bin in den letzten Zwei Wochen ganz schön rumgekommen. Letzte Woche war ich noch in Chicago. Enrico's Architektur-klasse hatte diesen Trip geplant und wir hatten dann einfach mal gefragt, ob ich mitkommen könnte- und glücklicherweise dürfte ich mit-kommen:-) Bevor ich in Chicago war, hatte ich gedacht, dass Charlotte als eine Großstadt angesehen wird, was man mit 630000 Einwohnern auch erwarten könnte. Aber nachdem ich Chicago gesehen habe, verstehe ich warum Charlotte wohl doch keine Großstadt ist. Chicago ist riesig. Das Zentrum der Stadt ist übersät mit Wolkenkratzern. Der größte ist der Sears- Tower mit einer Höhe von über 550 metern. Das dritt-größte Gebäude der Welt...Er ist riesig. Glücklicherweise sind wir auch noch auf die Aussichts- plattform gegangen, die sich im letzten Stockwerk des Sears- Tower befindet. Der Ausblick ist atemberaubend. Man denkt, man würde fliegen und nicht in einem Gebäude seien, so hoch ist er. Man konnte die Erdkrümmung sehen(hätte Galileo einige Probleme erspart) und alles wirkte so klein, von dort oben. Das einzige Problem, dass Chicago und besonders die Leute in Chicago haben, ist der eisige Wind und die Kälte. Im Januar und Februar geht es schon mal unter -20°C. Wir hatten da noch Glück mit 0°C und Schnee-regen am ersten Tag.
Kurz vor Chicago gab es noch ein weiteres großes Ereignis. Meine Eltern kamen mich und meine "andere" Familie besuchen. Natürlich war ich total aufgeregt, Frank wollte das ganze Haus blitzeblank haben und Enrico übte noch einmal fleißig deutsch. Sie kamen dann am 21. März mit beinahe 2 Stunden Verspätung am Flughafen in Charlotte an. Meine Mutter hatte ja schon bezweifelt, dass wir schon seit 2 Stunden am Flughafen gewartet hätten, aber durch das Wunder der Technik, das sogenannte Internet, wusste ich schon das sie später kommen werden. Das Wiedersehen war natürlich herzlich, meine Eltern lernten meine " zweite Familie" kennen und endlich könnten ich meinen Eltern zeigen, wo ich mein Austauschjahr verbringe. Nachdem wir den Leihwagen bekommen haben, ging es erst mal zu Carol Barreau, eine AFS- Freiwillige, bei der meine Eltern für die nächsten 5 Tage hospitiert werden. Natürlich waren meine Eltern müde und von daher hatte ich ihnen nur das Bett gezeigt, noch schnell Gute Nacht gesagt und dann ging es für mich nach Hause. Am nächsten Morgen ging es dann erstmal in den Supermarkt da meine Mutter Kassler für uns alle machen wollten. Nachdem wir alle Zutaten bekommen hatten, ging es nach Hause und die 8- stündige Kochprozess beginn. Vanille- pudding, Hochzeits- suppe, Knödel und natürlich das beste- der Kassler- Es war wirklich wie in Good Old Germany. Wir hatten auch Gayle, ihre Austausch-schüler Valentin und Cem, Carol Berreau und meine Freundin eingeladen...Ach stimmt ja, ich habe ja noch gar nichts von meiner Freundin erwähnt. Also sie heißt Nicole, kommt ursprünglich aus Bolivien und ist wirklich klasse. Muttern hatte auch nach dem Wochenende gesagt, dass ich sie vielleicht heiraten sollte...haha...so ernst hat sie es bestimmt nicht gemeint, aber es sagt bestimmt eine Menge aus, wenn meine Mutter sie schon als potenzielle Schwiegertochter ansieht. Zurück zur eigentlichen Geschichte. Das Abendessen war köstlich. Einfach wie zu hause...Jedem hat es geschmeckt und es war wie zu Hause, wie bei Muttern halt. Das einzige Problem was wir hatten war die Verständigung. Mom's Englisch ist naja...ganz ok, aber das Englisch von Vatern ist so gut wie nicht vorhanden. Er hatte also immer versucht sich mit deutsch durchzumogeln. Aber dieses Defizit in der Sprache war eine große Blockade. Die Unterhaltungen am Tisch waren in Englisch und dadurch war Herr Engels natürlich recht schnell überfordert/gelangweilt. Abgesehen von den Sprachproblemen war es ein gelungenes Dinner. Nachdem Dessert ging es dann auch für jeden wieder nach Hause, denn am nächsten Tag besuchten wir( meine Eltern, Frank, Enrico, Evan, Val, Cem, Nicole und ich) das Biltmore Haus. Es ist das größte "Privat- Eigenheim" in den USA, wobei es eigentlich mehr eine Touristenattraktion ist, als ein wirkliches Eigenheim. Es sieht aus wie ein Schloss aus dem 17/18. Jahrhundert, hat Blumengärten und einen Weinkeller und strotzt nur so vor Reichtum. Durch diesen Ausflug lernten sich natürlich auch meine Eltern und meine "zweite Familie" besser kennen. Auch ohne große Unterhaltungen konnte jeder herausfinden, dass Vatern ein recht lustiger Zeitgenosse ist und das Evan so seine Eigenheiten hat. Abends ging es dann noch mit meinen Eltern und Nicole zu Chili's, einem meiner Lieblings- Restaurant.
Am Montag sind wir dann alle zu Frank's Office im Bank of Amerika Gebäude gefahren, damit meine Eltern sich einen Überblick von Charlotte verschaffen können. Der Ausblick ist natürlich schon etwas besonderes. Danach ging es dann noch in ein sehr feines Lokal bevor Frank dann wieder zur Arbeit musste. Meine Eltern und Ich sind dann erstmal zur Southpark-Mall damit sie noch ein paar $$$ ausgeben können. Abends ging es dann noch zu Nicole, da Nicole's Mom meine Eltern kennen lernen wollte. Es war ganz unterhaltsam, Vatern hat sich auch gleich wieder beliebt gemacht, da er das Klettergerüst für Nicole's kleine Schwester zusammen gebaut hat.
Am letzten Tag mit meinen Eltern sind wir dann noch zu Concord mills gefahren. Es ist ein Riesengroßes Einkaufscenter und ist die größte Touristenattraktion in North Carolina mit 17 Millionen Besucher jährlich. Jeder von uns hatte ein paar Schnäppchen gemacht, vor allem wenn ich mit einem lächeln auf den schwachen Dollar gucke. Am letzten Abend waren meine zwei Familien und ich noch mal in der "Cheesecake Factory"- Eines der besten Restaurants in der Stadt. Danach hieß es dann leider wieder Abschied von meinen Eltern zu nehmen. Aber es sind ja nur noch knapp 3 Monate...
Schulmäßig gibts nichts neues. In knapp einen Monat sind unsere großen Prüfungen. Aber es macht eigentlich schon spaß zur Schule zu gehen, da ich viele Freunde habe, obwohl es ist immer schwer ist, sie zu finden, da die Schule einfach zu groß ist.
Ich könnte noch soviel erzählen aber wie gesagt " das meiste kann man nicht in Worte fassen, anderes war in einem Moment noch unvergesslich und im nächsten Augenblick war es schon wieder verdrängt worden von dem nächsten "unvergesslichen" Moment."

 

16. Januar 2008 - Volksstimme - Osterburg

Volksstimmeinterview

Neben meiner Familie vermisse ich das deutsche Essen. Mehr

 

 

6./7. November 2007

Das erste Viertel des Schuljahres ist vorüber

Mittlerweile ist es Anfang November...jaja...Es hat dieses Mal etwas länger gedauert. Aber ich erlebe so viel dass ich kaum Zeit hatte, meine Worte zu Papier bzw. elektronischer Post zusammen zubringen.

Wo soll ich anfangen? Starten wir mit dem Wetter- Es wird natürlich auch bei uns kälter. Seit circa 2 Wochen muss ich eine Jacke mit zur Schule nehmen, da es im Morgen recht frisch ist. Aber selbst jetzt kann man tagsüber noch T-shirt tragen, da die Sonne einen aufwärmt. Da schaue ich natürlich spöttisch auf das Wetter in Deutschland, wo sich schon die einstelligen Celius-grade eingenistet haben. Aber selbst für North Carolina ist es jetzt noch ungewöhnlich warm. Normalerweiße sollte es den ganzen Oktober regnen(Zitat mein Gastvater)Die Realität sah komplett anders aus. Nur drei Tage gab es Regen, der Rest war strahlender Sonnenschein, mit Temperaturen bis zu 30 grad- Mich hat das nicht gestört...Doch mittlerweile merkt man schon das es Herbst wird; die Blätter der Bäume verändern ihre Farben, es wird früher dunkel und es wird kühler.

Weiter gehts mit dem Alltagsgeschehen auch bekannt als Schule. Vor Vier Tagen habe ich meine Schule zum ersten Mal nicht gemocht...Die vorher von mir geliebte Übergröße der Schule hat mich um einen Platz im Basketballteam gebracht. Zum ersten Mal hätte ich es bevorzugt auf eine kleinen High School zur Schule zu gehen, da so gut wie keine Konkurrenz gewesen wäre. Doch hier haben sich über 80 Schüler für 24 Plätze im Basketballteam "beworben" und 20 von den 24 Plätzen waren schon reserviert für die Spieler der letzten Saison. Also schon mal schwere Vorraussetzungen und dann kam noch dazu das der Coach bei den Tryouts(Übungen um herausfinden welche Spieler er im Team haben will) nur Wurfübungen machte...Und hier kann jeder werfen und mein Wurf ist echt nicht der beste...anstatt dann Defensive-übungen zu machen;den Amerikaner können keine Defensive spielen; machte er nur weitere Wurfübungen...Na klasse, shit happens...Aber es zeigte mir einmal mehr warum die Amerikaner so gut in einigen Sportarten sind. Sie fördern ihre Talente wirklich und anstatt nach der Schule zu irgendeinem Club bzw. Verein spielen zu gehen, bleiben sie einfach in der Schule. Man kann hier auch fast alles spielen: Fussball, American Football, Hockey, Tennis, Volleyball, Wrestling, Basketball, Baseball, Cross Country, La Crosse, Track usw. Doch in die meisten dieser Sportarten kommt man nur wenn man durch die Tryouts kommt. Ein Sonderfall ist zum Beispiel Rugby- Es ist nur ein Club von Myers Park und kein Varsityclub. Enrico, mein italienischer "Brüder" spielt es seit geraumer Zeit und er scheint echt Spaß zu haben. Naja mein Sport ist es nicht, ich bevorzuge American Football- Der Lieblingssport der US-Amerikaner. Unser High School Football-team spielt richtig schlecht, mal ist es der Quarterback(Spielmacher) der keinen Pass an den Mann bringen kann, mal ist es die Defense, Wir haben die letzten sieben Spiele der Saison verloren. Es war echt schrecklich. Selbst unser Homecoming-spiel- das wichtigste Spiel für jede Highschool. Homecoming kann man sich, wie den letzten Schultag der Abiturienten in Deutschland vorstellen. Doch hier kommen die ehemaligen Schüler "home" -deshalb "Homecoming". Normalerweiße ist das bei den Amerikanern ganz groß, mit Tanz usw. aber bei uns ist der Tanz auf Grund einer Schießerei vor ein paar Jahren verboten wurden. Wir hatten also nur das Footballspiel mit der Wahl zum Homecoming and Homecoming-queen was natürlich ein ganz schönes Spektakel war. Auch die ganze Woche vor Homecoming war etwas besonderes...In der sogenannten "Spirit Week" ist von Montag bis Freitag jeden Tag ein verschiedenes Thema nachdem sich die Schüler dann anziehen z.b. war es am Montag College day(jeder trug shirts,pullover von seinem lieblings-college) oder z.b. der Camo-day an dem jeder Schüler, Tarnkleidung trägt...Am letzten Tag hat dann jeder grün oder weiß getragen, die die Schulfarben reprensentieren. Ich finde das echt klasse mit den Schulfarben und den Schulspirit allgemein. Mein Gastvater hat aber auch schon gesagt, das er noch nie einen Austauschschüler getroffen hat, der so viel Schulspirit hat, wie ich und ein Mitschüler von mir hat auch schon gesagt, dass ich mehr "spirit" habe, als manch andere Schüler. Es liegt aber höchstwahrscheinlich nur daran, das ich sowas nicht Deutschland habe. Aber man kann sich das ungefähr wie mit seinem Fussballclub vorstellen. Man feuert sein Team an, auch wenn ist schlecht ist-sprich unser Football-team.

Mittlerweile ist auch schon das erste Viertel des Schuljahres vorüber- Fazit: einige Klassen sind total einfach andere sind schwer und man merkt auch das Myers Park eine der besten High School in den USA ist. Aber was mir an dem amerikanischen Schulsystem besser gefällt ist, dass der Lehrer versucht, dass du die Klasse bestehst. Ich möchte nicht den deutschen Schulunterricht kritisieren, aber hier hat man die Möglichkeit einen Test zu wiederholen, wenn man beim ersten Mal durchgefallen ist und auch der Lehrer steht nach der Schule für "Nachhilfe" stunden zur Verfügung. Bei den Hausaufgaben ist es auch abhängig von den Klassen...In manchen muss ich nichts machen in anderen muss ich richtig viel machen, mehr als in Deutschland z.B. muss ich Aufsätze über drei, vier Seiten in English schreiben oder wie vor einige Tagen über 150 Vokabularfragen über Absolutismus in European History beantworten bzw. herraus suchen. Was ich nun wieder am deutschen Schulwesen besser finde, sind die Schulferien. Hier gibt es fast bloß die langen Sommerferien, die über knapp drei Monate gehen und dann gibt es nur noch einzelne Tage frei.Wir haben nur zweimal eine Woche frei(Weihnachten und Spring-break) Spring-break werde ich übrigens mit meiner Familie nach New York fliegen und dann noch nach Boston und Philadelphia reisen.

Und das habe ich alles nur meinen Gastvater zu verdanken. Er ist wirklich klasse, er ver-sucht uns immer alles zu ermöglichen und hilft uns, falls wir Hilfe brauchen. Auch mit meinen "Brüdern" verstehe ich mich auch richtig gut. Evan hat zwar ehrlich gesagt, manchmal ein paar Macken, aber er ist ja auch 10 Jahre älter. Enrico und Ich sind eigentlich wirklich wie Brüder...Erst letztens konnte ich nicht schlafen und ihm ergehte das gleiche Schicksaal. Und dadurch das ich der Ältere bin(um genau einen Monat) kann ich ihn immer ein bisschen ärgern...muhahaha...Wir machen natürlich auch nicht alles zusammen, aber es ist schon cool, wenn man eigentlich nichts geplant hatte für den Abend, aber der eine plant dann meistens immer den anderen ein. Also hat man fast immer was vor. Die Amerikaner machen eigentlich auch nur was an den Wochenenden. So gut wie nie unter Woche, was manchmal schon nervig ist. Aber dadurch machen wir immer was an den Wochenenden...Erst letzte Woche waren wir in der größten Outlet-mall die ich jemals gesehen habe. Sie ist eine der größten TOURISTEN-atraktion in den USA. Eine Runde durch die Mall ist mindestens einen Kilometer lang. Sie hat die Größe einer Kleinstadt und fast jede Marke ist dort vertreten und natürlich auch richtig billig. Wo ich grad bei Marken bin, dann nenne ich mal ein paar Marken die man auch hier bekommt: Natürlich gibt es die deutschen Automarken, die auch einen richtig guten Ruf hier haben, eigentlich den besten, dann gibt es hier auch Nutella. Aber wundersame Weiße habe ich hier noch kein Nutella gegessen, obwohl ich in Deutschland ja eigentlich Nutellasüchtig war. Es gibt hier auch Riesen, Lindt(ok, Schweiz) Becks und Warsteiner. Also man kann sich in manchen Produkten sich Deutschland wieder ein Stück holen...Aber nein, ich habe nicht von dem Bier gesprochen. Man muss 21 sein, um Bier zu trinken. Doch die meisten amerikanischen Jugendlichen halten sich nicht dran. Naja wenn wunderst, wenn man bis zu seinem 21. Lebensjahr warten muss. Dafür dürfen sie schon mit 16 Jahren Auto fahren, können die Fahrstunden in der Schule machen und der Führerschein kostet hier bloß 10 Dollar.
Naja das war es jetzt erst mal wieder...Liebe Grüße Ben


24.09.2007 – Wahlkreis – 4 Wochen in den USA

Hello Good Old Germany

Nun bin ich schon mittlerweile 4 Wochen in den Staaten...Und es ist immer noch schwer zu glauben...fast jeden Tag erlebt man etwas neues, was man vorher nicht kannte.

Vor knapp zwei Wochen hat die Schule begonnen...Und es ist so „different“ wie Frank,mein Gastvater, zu pflegen sagt. Als aller erstes ist die Schule kein Vergleich zu meiner in Deutschland...In Vier jährgängen sind ca.3000 Schüler, allein 600 in der Abschlussklasse(in der ich auch bin). Als zweiter Punkt ist die Schule riesig. Wenn ich zu Chemie gehen muss, kann das schon mal mehrere Minuten dauern, da es am anderen Ende der Schule ist. Es gibt hier auch keine Klassen wie in Deutschland. Wir sind einfach bloß die 12. Klasse( bei den amis heißt das Senior) und man sieht in seinen Kursen kaum einen Schüler zweimal, dadurch erschwert sich ein bisschen die Suche nach Freunden, aber nach vier Tagen grüsst man schon ein paar und unterhält sich. Die Amerikaner sind auch nicht so verschlossen in der Beziehung, da man immer ein „Hey“ oder „What‘s Up“ hört. Mittlerweile habe ich auch einen guten Mix zwischen coolen Fächern und Lernfächern. Mein Schultag beginnt jeden Tag mit Honors Chemie. Das Fach habe ich ja genommen, da ich in Deutschland ja Chemie weiter mache. Es ist eines der anspruchsvolleren Fächern, da es oftmals noch an der Sprache hapert. Mrs. Moore, meine Lehrerin ist auch immer nett zu mir, kann sie aber trotzdem nicht leiden. Als nächstes habe ich dann entweder „film und literatur“ oder „ ibmaths studies“. F&L an A-Days und Mathe an B-Days...Film und Literatur hatte ich eigentlich immer in der 4. und letzten periode. Aber da „AP american history“ mir eindeutig zu schwer war, habe ich meinen stundenplan ändern lassen. Leider habe ich dadurch nicht mehr mit meinem eigentlichen F&L Lehrer, der jetzt schon mein Lieblingslehrer war. Falls ihr euch fragt, was wir in F&L machen? Im grunde genommen nur filme angucken und dazu was aufschreiben- so scheint es zumindest bei meiner neuen Lehrerin zu sein. Die Mathe klasse ist im grunde genommen auch fast wie in Deutschland ausser dass die Schüler eigentlich immer den Taschenrechner. Der kann aber eigentlich auch alles...Dementsprechend auch der Preis...ca. 100 Dollar...Sorry Kreditkarte... in der dritten Periode habe ich entweder AP European History oder Englisch...EU Geschichte ist cool...da können „Rico“ und ich wenigstens noch mitreden:-) es ist auch das einzige Fach, dass „rico“ und ich zusammen bestreiten. zur Zeit sind wir bei der Renaissance, noch etwas langweilig...geht noch nicht um Germany^^
Meine Englischklasse ist eigentlich auch ganz cool... ich muss jetzt bloß das „summer reading“ nachholen d.h. zwei Bücher lesen und dann einen Test drüber schreiben. In meiner Englischklasse habe ich auch Britton kennen gelernt...Ich geh mit ihr Freitag ins Kino*mehr verrate ich nicht* Die letzte Periode ist seit heute „Marketing“. Es hört sich cool an und ist soooooooo einfach....Um 14:15 klingelt dann die Glocke und dann strömen knapp 3000 Schüler zu ihren Autos bzw. ihren Bussen. Die Busfahrten hier sind auch ein bisschen anders...man sagt jedem tschüss, auch wenn man ihn oder sie nicht kennt. Langsam ist halt auch der Alltag in der Schule eingekehrt...

Die erste größere Reise haben wir auch schon gemacht. Wir vier und Valentin sind nach South Carolina, auf die Ilse of Palms gefahren, direkt am atlantischen Ozean. Es war echt klasse- abgesehen vom Wetter...Es hat die ganze Zeit geregnet. Aber das hat uns nicht gestört, wir sind trotzdem ins Meer gesprungen... Wir hatten echt eine schöne Zeit. Unser Hotel war direkt am Strand und das haben wir auch ausgenutzt. Eine, der ältesten und schönsten Stadte der USA haben wir uns auch angeguckt, Charleston. Das besondere an dieser Stadt ist, das es den Bürgerkrieg unversärt überstanden hat. Wie die Ironie soll will, begann die Sonne zu scheinen, als wir uns auf den Weg nach Hause machten.(ca. 4 Stundenautofahrt)

Auch Downtown Charlotte und das Büro von Frank habe ich schon gesehen. Es ist in der 36. Etage des höchsten Gebäude von Charlotte. Mit einem Wahnsinns-ausblick. Das Zentrum von der „Queen City“ besteht fast nur aus Banken und Finanzanstalten. Dadurch ist Charlotte eines der schnellstwachsenden Riegionen der USA. Überall wird gebaut. Aber trotzdem wirkt Charlotte nicht wie eine Großstadt. Es wirkt mehr wie eine Kleinstadt, überall Bäume und längere Wege zu den Häusern. Ich vermute mal, dass hier jeder dritte für eine Bank arbeitet...

Mit meinen „Brüdern“ und Frank versteh ich mich super. Zwar gibt es ab und zu ein paar Meinungsverschiedenheiten zwischen mir und En-“rico“ aber so ist das halt unter Brüdern...Frank ist richtig klasse. Er ist zwar vom wirklichen alter 58...sorry...mittlerweile 59. Er hatte am Sonntag Geburtstag.Von mir gabs ein Shirt mit der Aufschrift(ich habe mal frei übersetzt) „Der Vater, der die anderen Väter verprügelt“ er fand es richtig lustig. Zurück zum eigentlichen Thema...Er ist zwar vom Alter 59, aber körperlich max. 45. Er macht Kickboxing und Boot Camp...

Wo wir grad bei Sport sind...Rico und Ich wollten ins Fussballteam...Kaum zu glauben aber die Amis sind besser als wir...Ich hätte das nicht gedacht...Ich hatte zwar erwartet, dass sie gut sind...aber so gut...naja wir haben es zumindest versucht...
Ich werde mich in den nächsten Tagen informieren, wo ich im Internet Bilder hochladen kann, damit ihr euch ein Einblick von meinem Leben hier verschaffen können...

Fortsetzung folgt
11.08.2007 – Wahlkreis – Verabschiedung des Austauschschülers

Bens erster Tag

Seit nun knapp 24 Stunden bin ich in den USA...Ich kann es kaum glauben und es ist immer noch wie ein großes Abenteuer. Der Trip begann schon am Donnerstag am späten Abend, als wir um 22 Uhr losfuhren. Ich musste mich also schweren Herzens von meinen Freunden, meinen Verwandten und meinem Hund Tina verabschieden...Die Fahrt nach Frankfurt war ungemütlich, da es bereits 200km vor FF angefangen hat, zu regnen. Wir kamen ca. 2:30 Stunden vor dem vereinbarten Zeit an...Naja was solls...hatte auch seine Vorteile, da eine Stunde vor uns, also um 5, die normalen AFSer nach New York sich getroffen haben. So lernte ich Johannes kennen, mit dem ich bereits geschrieben habe...Er wird ein paar Meilen von mir entfernt wohnen und er ist wirklich ein cooler Typ und ich verstehe mich mit ihm richtig gut. Auch Maike sah ich nochmal, die ich bereits aus meinen Vorbereitungs-Wochenenden kenne.Sie alle(ca.140) verließen den Treffpunkt in Richtung Terminal ca. 5:30. So langsam trudelten auch die anderen PPPler ein.Ich freute mich sie wieder zu sehen, da ich sie ja seit Weimar bereits kenne. Durch das Wiedersehen konnten wir alle, ein bisschen unsere Trauer, Deutschland- und unserer Familie den Rücken zu kehren, verstecken. Nun mussten wir uns also auch von unseren Eltern verabschieden...Ich versuchte den Abschied so kurz, wie möglich zu machen, da das meine Mutter sonst nicht überstanden hätte:-) Wir erhielten alle unseren Namensschilder, die für die weitere Reise in den USA extrem wichtig ist. Mir kam es so vor, als hätte keiner von uns wirklich realisiert auf was für ein großes Abenteuer wir uns einlassen...Nun ging es zum Check-In...blablabla...das übliche Flughafenprozedere halt. Als jeder durch die Kontolle durch war, gingen wir zu unserem Gate...Eine Stunde rumsitzen und dann ging es in den Flieger. Ich saß mit Mischa und Alena in einer Reihe. So hatte ich den ganzen Flug über Spaß^^ Im Fugzeug konnten wir alle nochmal tratschen und die Trauer verstecken....Das ging, glaube ich jedem so und ich werde das auch erst die nächsten Tage realisieren, auf was ich mich hier eingelassen habe...Kurz vor der Ankunkft in New York sollten wir alle noch Zettel für das Visa ausfüllen...Ich habe 10 Blätter verschwendet, da die Amis bei den Zahlen komplette Spießer sind...die 1 darf nur wie ein I aussehen...die 7 ohne Querstrich...und das war für die meisten von uns total ungewohnt...Auf der letzten Stück vor NYC dürften wir nochmal Achterbahn fahren, Im Klartext-Es gab starke Turbolenzen. Da wir nicht sofort landen durften, flogen wir zwei Schleifen, die auf dem Flugplan schon recht lustig aussahen...Durch das schlechte Wetter sahen wir auch so gut wie gar nichts von NYC...Also hatte sich der Blick auf die berühmte Skyline von NYC eigentlich erledigt...eigentlich...aber dazu komme ich später...

So ich bin jetzt eigentlich nicht mehr im Flieger nach Charlotte sondern schon einen halben Tag bei meiner Gastfamilie...aber ich werde weiter einfach weiter schreiben, so wie ich es im flieger gemacht hätte...

Also...nachdem wir aus dem Flieger kamen,hieß es erstmal anstehen..Unglücklicher Weiße waren wir die letzten in der Schlange, also mussten wir ca. 2 Stunden warten und sich dann dem Polizeibeamten für die Einreise in die USA zu stellen...Es war einfach bloß Massenabfertigung...Naja...nun ging es weiter zum Gepäck aufsammeln..Jeder fand seinen Koffer eigentlich recht schnell. Unser Betreuer sagte uns, dass wir uns von einander schon mal vorsichtshalber verabschiede sollten...Naja am Ende waren es nur zwei, die am JFK blieben. Es war anfangs aber auch alles recht konfust, da die AFS USA Betreuer ein bisschen die Übersicht verloren hatten. So kamen die restlichen 25, inklusive mir, mit einem Shuttle Service zum Holiday Inn Hotel...Dort ging das organisierte Chaos weiter...Noch mehr Austauschschüler...

Und dann auf einmal erfuhr ich, dass unser Flug nach Greensboro aufgrund von schlechtem Wetter gestrichen wurde...Das war auf deutsch gesagt, richtig scheiße...also hieß es erstmal dort im Hotel zu warten....mit ca.150 anderen. die auf die komplette Ostküste verteilten waren...Nach und nach lichteten sich die Reihen der AFSer und PPPler und ich wusste, dass ich hier bleiben musste...Naja zum Glück kam dann noch Johannes vom Flughafen zurück...Er sollte eigentlich im gleichen Flugzeug wie ich sitzen, aber das hatte sich ja erledigt...Ich verstehe mich mit ihm echt gut. Naja am Ende des Abends waren es nur noch ca. 20...Drei der PPPler verließen noch am Abend das Hotel um nach Nashville zukommen...Es war wie 20 mal davor. scheiße sich von ihnen zu verabschieden, da wir uns alle erst in einem jahr wieder sehen. Wir erhielten jetz auch unsere Zimmer für die Nacht...sehr schön...endlich ein Bett und die Betreuer sagten uns, dass wir North Carolina Leute später fliegen würden, also können wir länger schlafen...nischt wars...ich wurde um 4:30 geweckt...ARRR..naja egal, schnell Zähne geputzt und dann ging es los...Am Flughafen waren wir 4 Gastschüler, 2 aus Ghana und Valentin und ich aus Deutschland...Nach dem Check In und dem ganzen Prosedere(wir wurden extra untersucht...schuhe aus und speziale Durchleuchtung) ging es zum Flug nach Charlotte...na endlich...Der einzige Vorteil, dass wir erst heute geflogen waren, ist der, das wir einen klasse Blick über Manhatten hatten. Wir sahen die Wolkenkratzer und den Central Park. Der Flug war halt ein Flug...Nichts besonderes...Nach ca. 1:30 Stunden Flugdauer sind wir in Charlotte gelandet...Gleich werde ich meine Familie treffen. Natürlich war ich aufgeregt. Wir fanden sie am Gepäckband...Evan und Frank waren beide da, was mich sehr gefreut hat. Auch Gayle Fox war da, die Komiteesleiterin und Gastmutter von Valentin...Er und sie werden eine Menge Zeit bei uns verbringen und wir bei ihnen genauso...Evan ist eigentlich so wie ich ihn mir vorgestellt habe.Er ist ca.1,75m, schwarze Haare und erinnert mich ein bisschen an meinenOnkel Markus. Nicht vom Aussehen, aber er scheint sich genauso für Autos zu interssieren, wie Markus.Frank ist 58 und zu meinem Erstaunen größer als dachte. Wir nahmen also unsere Koffer gingen langsam zum Parkplatz. Als wir durch den Ausgang des Terminals gingen, merkte ich gleich was mich erwarten wird, mind. 35°C im Schatten. Aber das scheint selbst für Frank und Evan zu warm zu sein und sie sagten mir auch, dass es zZ so warm ist, wie noch nie. Wir fuhren erstmal eine halbe Stunde und sind dann in einem typischen amerikanischen Lokal essen gegangen d.h. also lecker Bürger essen...Aber da ich lieber Sandwich esse, bestellte ich mir eins...was bekomme ich? Ein Bürger...HÄH? Aber eigentlich war das egal, ich war überhaupt froh, endlich mal wieder was zu essen, was mir nicht von Stewardessen serviert wird.Danach ging es kurz zu dem Büro von Gayle. Sie bräuchte einige Unterlagen..Und auch hier, war es soooooooo heiß.Es war echt wie in einer Sauna...Dann ging es endlich zu meinem neuem Zuhause...Wir fuhren ca. eine halbe Stunde. sie zeigten mir auch meine neue Schule mit dem dazugehörigen Golfplatz...Die Gegend hier ist echt reich...Die Häuser sind für amerikanische Verhältnisse wirklich groß und die Häuser sind echt protzig...Unser Haus ist eher unauffällig.Es steht am Ende einer Straße auf der rechten Ecke. Es steht schräg zur Straße und ist komplett rot. Valentin und ich nahmen die Koffer aus dem Kofferraum und betraten zum ersten Mal unser neues zu Hause...Und es ist echt klasse...Evan machte eine Hausführung mit uns...Wir begannen gleich am Eingang, im Wohnzimmer. Hier steht ein „gefälschter“ Kamin...Also kein echter, sondern nur einer der mit Gas belüftet wird.vor dem Kamin stehen sich zwei Couche‘s gegenüber.neben dem Wohnzimmer ist gleich das Esszimmer...Ich kann eigentlich nicht sagen, dass es zwei Zimmer sind. Es sind bloß zwei Stützpfosten dazwischen. Links neben dem Esszimmer geht es hoch zur 1.Etage...Und jetzt kam das erste“Ohh mein Gott“...Sobald man am oberen Ende der Treppe ist, sieht man einen Riiiiiiiiiiiiiiiiiiesen HD-Fernseher...Die Bilddiagonale mind. 1,50..wenn nicht sogar 2m...Und dazu gibt es noch eine richtig fette Soundanlage...Nicht schlecht...Wenn man an dem TV vorbeigeht landet man entweder in Evans oder in dem Zimmer von mir und Enrico...Evans Zimmer ist ganz cool ,er hat einen neuen TV, den er uns erstmal prästentieren musste. Und unsere Zimmer sind mit einem Bad verbunden...und wie es sich in einem Männerhaushalt gehört, liegt hier ein Stapel Playboy‘s drin. Das Zimmer von Enrico und mir, ist ganz cool...Es könnte später eventuell ein bisschen zu klein sein...aber es ist cool. Wir haben auch einen Balkon. Von dort gelangt man zu Franks Zimmer...nett,nett..Aber dann in seinem Badezimmer zeigt uns Evan was richtig „Ohh mein Gott“ mäßiges...Ein Tv im Badezimmerspiegel...Wir standen nur staunend da, wie uns Evan es so gezeigt hat, als wäre es etwas ganz normales...Aus Evans zimmer kann auch wieder nach unten gelangen und dort kommt man dann links zur Garage und rechts ist dann die Küche mit genug essen und trinken für eine ganze Kompanie...Natürlich gibt es auch einen Extraeis-spender. So das war die Führung...Dann dürften wir uns erstmal ein bisschen einleben bis wir dann Enrico abgeholt haben.Er war bei einer anderen Gastfamilie, die ihn mitgenommen haben. Wir beide wollten unseren neuen Bruder natürlich kennenlernen...Und endlich war es so war weit...Er ist echt nett. Wir packten dann seine Sachen ins Frank‘s auto und fuhren erstmal Zucker kaufen in einer Mall die ca. 2mal so groß ist, wie das Kaufland in Wittemberge. Es war riesig...und das ist einer dieser American Way‘s of life. Ich fand sogar 5 Sorten von deutschem Bier und Frank hat gesagt, dass wir auch mal 1 oder 2 trinken dürfen. Aber wir sollen es nicht übertreiben, auch sonst dürfen wir recht viel und er behandelt uns wie seinen eigenen Sohn Evan. Nachdem dem Shopping-schock ging es weiter nach Hause... am Abend kamen dann Johannes, Cem, ein türkischer Austauschschüler und ein paar Freunde von Frank. Wir assen Rost Beef. Mir persönlich hat es nicht geschmeckt, da es nur medium gebraten war und das hat wirklich nicht gut geschmeckt aber ich ass es trotzdem...Wir saßen dann noch ein bisschen zusammen und erzählten...bis sie dann wieder nach Hause fahren...

Mittlerweile bin ich schon drei Tage in den USA. Aber würde ich jetzt noch zwei Tage beschreiben, würde ich nie fertig werden...Es ist echt unglaublich, in den USA zu sein...Es ist eigentlich noch wie ein Traum und hoffe nie wieder auf zu wachen...ok spätestens in einem jahr dann...aber bis dahin ist noch eine lange Zeit und ich hoffe ich wache nicht vorher auf...

Katrin verabschiedete ihren "Patenschützling" Ben Niclas Engels (17 Jahre) aus Meseberg vor seinem bisherigen Gymnasium in Osterburg. Ben wird am kommenden Freitag für ein Jahr über ein Stipendium des Deutschen Bundestages in die USA gehen. In Charlotte - US-Bundesstaat North Carolina - wird er in einer Gastfamilie leben und die Highschool besuchen.

Fortsetzung folgt