Für eine neue soziale Idee.

Politik - Aktuell

Friedenstaube

Der Krieg muss beendet werden

Am 1. September 1939 begann Deutschland den 2. Weltkrieg. Millionen Tote, Verwüstungen auf drei Kontinenten und unermessliches Leid, die dieser Krieg hervorgebracht hat, sind eine Mahnung. Deswegen wird dieser Tag weltweit als Antikriegstag begangen. Den stellvertretenden Fraktionvorsitzenden Jan van Aken erinnert er »daran, dass der Krieg in Afghanistan schon länger läuft als der 2. Weltkrieg jemals gelaufen ist und was für eine Verantwortung wir als Friedensbewegung und wir als LINKE auch haben, diesen Krieg so bald wie möglich zu beenden.« Christine Buchholz, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion, weist auf den Jahrestag des deutschen Angriffs in Kundus am 4. September hin: »Die Bundeswehr beteiligt sich heute an Bombardierungen und an gezielten Tötungen in Afghanistan. Auf ihren Befehl hin sterben Zivilisten. DIE LINKE sagt NEIN zum Krieg in Afghanistan und beteiligt sich an den Veranstaltungen der Friedensbewegung zum Antikriegstag am 1. September.« Mehr

Paul Schäfer: Imperiales Denken in der Bundeswehr-Reformkommission

Jan van Aken: 2058 Atombombentests sind genug

Wolfgang Gehrcke: Wer den Schutz der Zivilbevölkerung will, muss Krieg beenden

Kleine Anfragen: der Fraktion zum Krieg in Afghanistan

Außenpolitik: muss zurückfinden zu Völkerrecht und ziviler Konfliktlösung

INTEGRATIONSDEBATTE

6 Kinder in einem Idustriegebiet

Gemeinsam für solidarische und gerechte Gesellschaft

Unsere Gesellschaft ist tief gespalten, und dieser Prozess wird sich in den kommenden Jahren noch fortsetzen, dessen ist sich Sevim Dagdelen, migrations- und integrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, sicher. Doch anders als es Bundesbanker Thilo Sarrazin in der um seine Äußerungen entbrannten Debatte glauben machen will, verortet Sevim Dagdelen den Riss durch die Gesellschaft gänzlich anderswo. Nicht zwischen Deutschen und Migranten verlaufe die Trennlinie, sondern zwischen der Mehrheit, deren Armut immer größer wird, und der kleinen Gruppe derer, die sich auf Kosten der Mehrheit bereichern. Die Ursache dafür, dass immer mehr Menschen aus dieser Gesellschaft herausfallen – nicht (mehr) integriert sind – , liegt nicht an ihrem vermeintlichen »Wert« oder »Unwert«, sondern an eben dieser neoliberalen Unterteilung und Sichtweise auf Mensch und Gesellschaft. Und die betrifft Migranten und Deutsche in gleicher Weise, richtet sich gegen eine solidarische und gerechte Gesellschaft und spaltet die Menschen. MEHR

Integrationskonzept: Für ein gleichberechtigtes und solidarisches Miteinander (PDF)

Integration: ist eine soziale Frage

Sevim Dagdelen, Ulrich Maurer: Sarrazin will sechste Partei im Bundestag etablieren

SEVIM DAGDELEN: Parteiausschluss und Abberufung Sarrazins sind überfällig

SPARPAKET

Geschäftsleute schütteln sich die Hand und übergeben Geldscheine

Weiter Umverteilung von unten nach oben

»Das Sparpaket der Bundesregierung ist unsozial, ungerecht und unsolide. Es vertieft die soziale Spaltung des Landes«, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch zum heutigen Kabinettsbeschluss über das Haushaltsbegleitgesetz 2011. Gesine Lötzsch, haushaltspolitische Sprecherin, kritisiert: »Die Krisenverursacher und Krisengewinnler der Finanzkrise von 2008 werden auch im Haushalt 2011 nicht zur Kasse gebeten. Die Sanierung des Haushaltes wird auf den Schultern von 1,7 Millionen armen Kindern und schwangeren Arbeitslosen abgeladen, denen in Zukunft das Elterngeld gestrichen werden sollen.« MEHR

MICHAEL SCHLECHT: Sparpaket ist Gefahr für Demokratie und Aufschwung

Herbert Schui: Schäuble destabilisiert

Öffentliche Schulden: Belaufen sich auf 1,7 Billionen Euro

Bundeshaushalt: In Zahlen geschriebene Politik der Regierung

Newsletter: Finanzen, Haushalt und Wirtschaft abonnieren

Hartz IV

Frau bei Beratung bei der Bundesagentur für Arbeit

Erwerbslose sind nicht faul

»Wieder einmal ist die Legende vom angeblich faulen Erwerbslosen widerlegt. Die vor einiger Zeit betriebene Sozialhetze von Westerwelle & Co. ist durch harte Fakten entkräftet«, begrüßt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion, den neuesten Befund des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Hartz-IV-Bezieher arbeiten, an Fördermaßnahmen teilnehmen oder sinnvollen gesellschaftlichen Tätigkeiten, meist im Umfeld der Familie. Sie ist ein Handlungsauftrag an die Politik, mehr reguläre und gute Arbeitsplätze zu schaffen. Die Herbstproteste der Gewerkschaften und Sozialverbände sind wichtig, um gemeinsam Druck für eine andere Politik zu machen. MEHR

Yvone Ploetz: Sanktionspraxis forciert Jugendarmut

SABINE ZIMMERMANN: LINKE unterstützt SoVD-Forderung nach arbeitsmarktpolitischem Kurswechsel

Klaus Ernst: Armut mit Ankündigung

Katja Kipping: Regierung steuert bei Hartz IV auf erneuten Verfassungsbruch zu

Klaus Ernst: 500 Euro Hartz-Regelsatz und 10 Euro Mindestlohn

Kleine Anfrage: Ermittlung des menschenwürdigen Existenz- und Teilhabeminimums (PDF)

RENTE

Rentnerinnen alte Frauen auf Bank

»Gigantisches Rentenkürzungsprogramm«

Die Große Koalition hatte 2007 beschlossen, ab 2012 schrittweise die 'Rente erst ab 67' einzuführen. Wer früher als mit 67 Jahren in Rente gehen will, muss dann schmerzliche Abzüge von seiner monatlichen Rente in Kauf nehmen. Schon jetzt ist nicht einmal jeder zehnte 64-jährige sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Beinahe zwei Drittel aller Beschäftigten scheiden vor dem 65. Lebensjahr aus dem Berufsleben aus, viele davon nach Arbeitslosigkeit oder Krankheit. »Die 'Rente erst ab 67' ist ein gigantisches Rentenkürzungsprogramm«, stellt Matthias W. Birkwald klar und warnt im INTERVIEW DER WOCHE vor massiven Abschlägen, die mindestens die Hälfte der Rentnerinnen und Rentner in Kauf nehmen müssen. Interview der Woche lesen...

Matthias W. Birkwald: Flexible Rente ab 60 einführen

Große Anfrage: Beschäftigungssituation Älterer, ihre wirtschaftliche und soziale Lage und die Rente ab 67 (PDF)

Hearing: Rente ab 67 stoppen – soziale Alternativen durchsetzen

Offener Brief: Teilhabe an allgemeiner Lohnentwicklung sicherstellen

Hartz IV

Grundschülerinnen mit Laptops

Chancengleichheit statt Chipkarten

Die Diskussion über Chipkarten für Kinder aus Hartz IV-Familien spricht für eine enorme Ignoranz der Bundesregierung gegenüber dem Sozialstaatsgebot. Es ist eine billige Lösung für ein billiges Vorurteil. Katja Kipping, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, zeigt in der Kolumne DIE WOCHE auf, welche vernünftigen Alternativen es gibt: Längeres gemeinsames Lernen, wohnortnahes Lernen, die Ganztagsschule. »Es gibt wahrlich bessere Wege, um Kindern und Jugendlichen das angedeihen zu lassen, was ihr Recht ist: gute Bildung«, erinnert die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales. MEHR

Diana Golze: Bildungs-Chipkarte ist Humbug

ROSEMARIE HEIN: Verloren haben Kinder aus sozial benachteiligten Familien

Diana Golze: Was Gutschein heißt, muss nicht gut sein

Chancengleichheit: in der Bildung

Fraktion DIE LINKE:

VIDEO-PODCAST

Katrin Kunert:
Auswege aus der kommunalen Finanzkrise

Die Finanzlage vieler Städte, Gemeinden und Landkreise ist alarmierend. Schlaglöcher,marode Schulen, Sport- und Spielplätze oder Schwimmbäder. Viele Kommu-
nen befinden sich am Rande des Bankrotts. Hauptursache für die pre-
käre Lage der Kommunalfinanzen ist eine verheerende Steuersen-
kungspolitik durch die verschiede-
nen Regierungen. Die Teilnehmerin-
nen und Teilnehmer einer Konferenz der Fraktion am Wochenende in Es-sen waren sich einig: Die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen muss wiederhergestellt werden.

Soziales

Jugendliche mit geneigtem Kopf, Foto: Thomas Max Müller, pixelio.de

»Jugendarmut bekämpfen«

In Deutschland lebt jeder fünfte Jugendliche in Armut. Weshalb das so ist, erläutert Yvonne Ploetz im Interview mit linksfraktion.de und erklärt, mit welchen Reformen Jugendarmut bekämpft werden kann. MEHR

Ostdeutschland

Koalition regiert an Bedürfnissen vorbei

Überraschen Sie die folgenden zwei Zahlen? Nur zwei Prozent aller Ostdeutschen glauben, dass der Afghanistankrieg mit mehr deutschen Soldaten zu gewinnen ist. Die Daten sind das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrums Berlin-Brandenburg e.V., die DIE LINKE beauftragte. Die Menschen im Osten glauben eher nicht, von den schwarz-gelben Wahlversprechen zu profitieren.  MEHR

Bürgerversicherung

Gesundheit

Krankenkassen unter Kartellrecht

Harald Weinberg sieht im Vorstoß, die Krankenkassen dem Kartellrecht unterzuordnen, die Öffnung eines weiteren Einfallstores für marktwirtschaftliche Elemente. Würde diese Vorstellung Wirklichkeit, wäre ein weiterer Schritt zur Privatisierung der Kassen getan, glauben Kritiker. Silvia Ottow berichtet in Neues Deutschland. MEHR

Bürgerversicherung

Bildung

Länger gemeinsam lernen – jetzt erst recht!

Bildungsexpertin Rosemarie Hein befasst sich mit dem Hamburger Volksentscheid über verlängerte Primarschulen: "Es gehe nicht um Elitebildung, machte die Volksinitiative glauben, aber bereits Anfang dieses Jahres wurde in der ARD-Sendung Panorama etwas Anderes dokumentiert: Man habe in den achtziger Jahren ein akademisches Proletariat herangezüchtet, das zu wissenschaftlicher Arbeit oder auch zu einer gehobenen Laufbahn gar nicht fähig sei, war da von Unterstützern der Volksinitiative zu hören." MEHR

Mindestlohn

Sommer im Wahlkreis

Die beiden Nixen »Katrin« Kunert (l.) und »Helga« Paschke im Osterburger Biesebad

Seeräuber und Nixen auf dem Standesamt

Auf einer Ritterhüpfburg als Nixen verkleidet, eröffneten meine Landtagskollegin Helga Paschke und ich gemeinsam unser Kinderfest im Osterburger Biesebad. Die Freude war groß, dass bei herrlichstem Sonnenschein so viele Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern ins Bad kamen. Fand doch das letzte Fest im Vorjahr unter grauen Wolken und bei kalten Temperaturen statt. MEHR

Im Wortlaut

Good bye, Marie

Marie, 16 Jahre alt, wird als Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms ein Schuljahr in den USA verbringen. Katrin Kunert ist ihre Patin und ließ es sich nicht nehmen, die Bewerberinnen und Bewerber persönlich in intensiven Gesprächen kennen zu lernen. Nun freut sie sich, Marie »über den großen Teich« schicken zu können. MEHR