Kommunal-Newsletter der Linksfraktion im Bundestag

Nr. 07/2006 - 14. September 2006

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

anbei der aktuelle Kommunal-Newsletter zu verschiedenen kommunal relevanten Themen aus EU, Bund, Ländern und Kommunen.

 

Zwei Bitten haben wir an euch: Es wäre für unsere Arbeit hilfreich, wenn ihr die mailadresse katja.joesting@linksfraktion.de in eure Presseverteiler aufnehmen würdet. Darüber hinaus erleichtert ihr uns die Arbeit erheblich, wenn ihr uns Veränderungen in euren Fraktionen (neue mailadressen und Telefonnummern, neue Fraktionsvorsitzende u.ä.) zeitnah mitteilt.

 

Wie immer nehmen wir sehr gern weiterführende Hinweise oder Verbesserungen zur Gestaltung des Kommunal-Newsletters entgegen. Um möglichst Viele zu erreichen, wären wir euch auch dankbar, wenn ihr den Kommunal-Newsletter weiter verschicken oder empfehlen würdet. Bereits erschiene Ausgaben können bei uns angefordert werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Kunert (MdB), Petra Brangsch, Katja Jösting und Manfred Klaus

 

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Die Inhalte

 

1. Parlamentarische Initiativen

2. Themen

            2.1.  Europa und Kommunen

            2.2.  Bürgerhaushalt

            2.3.  Demografischer Wandel

            2.4.  Lokale Agenda 21

            2.5.  Gesundheit und Umwelt

            2.6.  Kommunaler Klimaschutz

            2.7.  Verkehr

            2.8.  Integration

            2.9.  Familie und Kinder

            2.10 Verschiedenes

3. Personalien – Linke Mandate

4. Veranstaltungen

5. Veröffentlichungen

6. Kontakte

 

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1. Parlamentarische Initiativen

 

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu EU-Kofinanzierung von NATURA 2000

http://dip.bundestag.de/btd/16/024/1602404.pdf

 

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu Planungen für die Autobahn 94

http://dip.bundestag.de/btd/16/024/1602416.pdf

 

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu Nachfolgeverordnung der Verordnung 1191/69/EWG (ÖPNV)

http://dip.bundestag.de/btd/16/024/1602418.pdf

 

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zu Trennungsverbot von Polizei und Geheimdiensten

http://dip.bundestag.de/btd/16/024/1602420.pdf

 

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zu Ergänzung des Betreuungsbehördengesetzes

http://dip.bundestag.de/btd/16/024/1602421.pdf

 

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zu Rechtmäßigkeit von Arbeitsangelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigungen

http://dip.bundestag.de/btd/16/024/1602430.pdf

 

Antrag der Linksfraktion zu Heroinmodelle in die Regelversorgung überführen und Therapiefreiheit der Ärztinnen und Ärzte schützen

http://dip.bundestag.de/btd/16/025/1602503.pdf

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2. Themen              

2.1. Europa und Kommunen

Die EU-Kommission hat ihr Grünbuch "Eine Strategie für nachhaltige, wettbewerbsfähige und sichere Energie" vorgestellt und damit einen Konsultationsprozess über mögliche Maßnahmen für eine kohärente europäische Energiepolitik eingeleitet. Das Forum für Zukunftsenergien nimmt dies zum Anlass, die verschiedenen Erwartungen der deutschen Stakeholder an die europäische Energiepolitik und die deutsche EU-Ratspräsidentschaft zu formulieren und zu diskutieren.

www.energiemix-zukunft.de/energiemix/termine/newsdetails/a663801f6d/erwartungen-an-die-europaeische-energiepolitik/58/index.html

 

Neues EU-Programm "Bürger/innen für Europa"

Die Europäische Kommission hat ein neues Programm "Bürger/innen für Europa" für den Zeitraum von 2007 - 2013 angenommen. Es wird das derzeitige, das 2006 ausläuft, ablösen. Das neue Programm will die aktive Bürgerbeteiligung vorantreiben. Es besteht aus drei unterschiedlichen Aktionen. Aktion I zielt auf Aktivitäten, die den direkten Austausch zwischen europäischen Bürgerinnen und Bürgern zum Inhalt haben, so Städtepartnerschaften. Bei Aktion II geht es um Strukturförderung für Einrichtungen, die neue Ideen und Überlegungen zu europäischen Themen beisteuern. Aktion III beinhaltet Veranstaltungen mit großer Öffentlichkeitswirkung, Studien oder Informations- und Verbreitungsinstrumente.

http://ec.europa.eu/dgs/education_culture/activecitizenship/new_programme_de.htm

 

Handreichung für Kommunen zum Monti-Paket

Am 29. November 2006 treten einige für die Kommunen zentrale Regelungen im Beihilfebereich in Kraft (Artikel 4c, d und e sowie der Artikel 6 der Freistellungsentscheidung der EU-Kommission vom 28. November 2005). Um die Kommunen rechtzeitig über den neuen beihilferechtlichen Rahmen zu informieren, wurde auf Initiative des DStGB eine Handreichung erarbeitet und herausgegeben.

www.dstgb.de/index_inhalt/homepage/index.phtml

 

2.2. Bürgerhaushalt

Berlin-Lichtenberg wird den erfolgreich beschrittenen Weg der unmittelbaren Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Haushaltsplanaufstellung nicht nur fortsetzen, sondern auch ausweiten. Viele der Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger konnten aus formalen Gründen nicht berücksichtigt werden, weil sie sich auf Bauinvestitionen bezogen. Diese Beschränkungen waren erforderlich, weil nur der Bezirkshaushalt 2007 zur Disposition stand, die Planung der Bauinvestitionen für 2007 jedoch aufgrund der besonderen Planungsvorgaben bereits im Februar 2005 abgeschlossen war. Die Investitionsmittel werden den Bezirken vom Senat in einem gesonderten Verfahren außerhalb der jährlichen Haushaltsplanung zugewiesen. Dem Bezirk Lichtenberg stehen für Bauinvestitionen pro Jahr ca. 3,2 Mio. € zur Verfügung. Für die Planungsperiode 2008 – 2012 können Bürgerinnen und Bürgern online direkt darüber abstimmen, welche Vorschläge aus Ihrer Sicht wichtig und dringlich sind, d.h. wo der Bezirk seine Investitionsmittel einsetzen soll.

www.buergerhaushalt-lichtenberg.de/discoursemachine.php?page=detail&id_item=576

 

 

2.3. Demografischer Wandel

Die demografische Entwicklung und der fortschreitende Strukturwandel werden unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren spürbar verändern. Der Druck auf die gewachsenen politischen und sozialen Strukturen steigt. Namhafte Autoren veranschaulichen diese Veränderungen in einem Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung und blicken in die Zukunft Deutschlands in Ost und West.

www.bpb.de/themen/OTVK4U,0,0,Demografischer_Wandel_in_Deutschland.html

 

Unter dem Titel "Die Chancen erkennen: Demografischer Wandel" ist im April 2005 eine Ausgabe des Magazins für lokale Nachhaltigkeit "stadtgespräche" erschienen. Das Heft bietet auf 24 Seiten News aus den Kommunen, Interviews, Hintergründe und Service.

www.agendatransfer.net/ats/fileadmin/data/Texte/Downloads/SG_03-2005.pdf

 

Demografie-Beauftragte

Seit dem 2004 gibt es in der Stadtverwaltung Bielefeld im Dezernat des Oberbürgermeisters eine Projektbeauftragte für die demografische Entwicklungsplanung: Susanne Tatje. Ihre Aufgabe besteht darin, Entwicklungen und Probleme des demografischen Wandels im Hinblick auf die Auswirkungen auf Bielefeld zu untersuchen und Vorschläge zur „Umsteuerung“ zu entwickeln. Dafür sollen künftig Planungsvorhaben innerhalb der Stadtverwaltung mit den Planerinnen und Planern im Hinblick auf die zukünftige demografische Entwicklung in Bielefeld geprüft, Planungsvorhaben vernetzt und Konzepte und Vorschläge zur „Umsteuerung“ erarbeitet werden.

www.bielefeld.de/de/rv/ds_stadtverwaltung/demo/

 

Bielefeld beschließt Demografiekonzept

Der Rat der Stadt Bielefeld hat am 31. August 2006 das Handlungskonzept „Demografischer Wandel als Chance?“ einstimmig beschlossen. Das Konzept soll dazu beitragen, dass bei wichtigen künftigen Entscheidungen in Bielefeld der demografische Faktor berücksichtigt wird. Das Konzept beinhaltet sechs demografiepolitische Ziele und damit zukünftige Handlungsschwerpunkte. Für die praktische Umsetzung innerhalb der Verwaltung ist eine systematische, dezernatsübergreifende Herangehensweise vorgesehen.

www.bielefeld.de

 

Demografie in der Kommune

In Schleswig- Holstein existieren unterschiedliche Ansätze, um den demografischen Wandel auf kommunaler und regionaler Ebene zu gestalten. Einen guten Überblick zu Praxiserfahrungen, Problemlagen und Handlungsansätzen wie etwa der interkommunalen Zusammenarbeit gibt die Broschüre „Demografischer Wandel“ der Landesregierung Schleswig-Holstein.

http://landesregierung.schleswig-holstein.de/coremedia/generator/Aktueller_20Bestand/StK/Broschuere_2C_20Publikation/PDF/Schleswig-Holstein__im__demographischen__Wandel,property=pdf.pdf

 

 

2.4. Lokale Agenda 21

Einen Überblick darüber, welche Städte und Gemeinden in Deutschland kommunale Beschlüsse über die Aufstellung einer kommunalen Agenda 21 gefasst haben, ist auf der Website unten rechts zu finden unter:

http://www.agenda-service.de/

 

Die am 8. Juni 2006 vom Abgeordnetenhaus beschlossene Berliner Lokale Agenda 21 kann nun auch als Broschüre direkt im Abgeordnetenhaus unter karin.brandes@parlament-berlin.de bestellt werden. Am 25. September 2006 werden erste Projekte der Berlin-Agenda vorgestellt.

Info: www.berlin21.net

 

Indikatorenportal für Nachhaltige Kommunalentwicklung

In diesem Internetportal findet man Indikatorensysteme unterschiedlicher Gruppen, Institutionen und Einrichtungen, die für die kommunale Ebene anwendbar und in der Praxis vielfältig erprobt sind. Zu allen Indikatoren gibt es Kurzbeschreibungen und Angaben zur Datenquelle sowie Ansprechpartner/innen und Links.

http://www.indikatoren-portal.net/

 

 

2.5. Gesundheit und Umwelt

Ziel der vorliegenden Darstellung von Gute-Praxis-Beispielen ist es, für das kommunale Handeln eine dem Informationsbedarf der Vor-Ort-Akteure entsprechende pragmatische Arbeitshilfe mit Anregungen, Hilfestellungen und Kontakten für das Themenfeld "Umwelt und Gesundheit" zu erstellen und somit auch Anreize für weitere Initiativen im Alltagshandeln auf der kommunalen Ebene zu schaffen. Es werden vor allem die Zusammenhänge zwischen Umwelt und Gesundheit sowie die konkrete Zusammenarbeit zwischen Umwelt- und Gesundheitsakteuren darstellt, wobei dabei immer die kommunale Umsetzungsebene im Blick behalten wird. Insofern ist dies mehr als nur eine Arbeitshilfe für die kommunale Ebene.

www.agendatransfer.net/uug/fileadmin/media/Gute_Praxis.pdf

 

Gemeindeschwesternmodell in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

Zur Entlastung von Hausärztinnen und –ärzten haben Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ein Gemeindeschwesternmodell aufgelegt. In Mecklenburg-Vorpommern wird dieses Projekt von der Universität Greifswald wissenschaftlich begleitet.

www.kfd-bundesverband.de/download/kfd_direkt/kfd-direkt_8-9_06.pdf (Seite 4) www.brandenburg.de/cms/detail.php?id=261221&_siteid=11

 

2.6. Kommunaler Klimaschutz

 

Kommunen werden aktiv für klimafreundliche Mobilität

Mehr als 1.500 Städte in Europa nehmen an der 5. Europäischen Woche der Mobilität vom
16. bis 22. September 2006 teil. In Deutschland steht sie unter dem Motto "Klima bewegt - von Kopf bis Fuß". Die Kommunen laden ein, sich an einem breiten Spektrum von Veranstaltungen rund um das Thema klimafreundliche Mobilität zu beteiligen und z.B. Schnupperpreise oder Freifahrten für Bus und Bahn zu nutzen. Auch werden neue Angebote zur Förderung klimafreundlicher Mobilität zur Diskussion gestellt. Dazu gehören neue Radwegeverbindungen, die Beteiligung der Kommune an Online-Fahrgemeinschaftsbörsen, die Ausarbeitung von Verkehrskonzepten für Schulen, Unternehmen und Verwaltungen ebenso wie Tempo-30-Zonen und fußgängerfreundliche Ampelschaltungen.

www.mobilityweek-europe.org

 

Plattform für Städte und Gemeinden im Bereich erneuerbarer Energien

Klimaschutz beginnt auf der lokalen Ebene: Städte und Gemeinden haben zahlreiche Handlungsmöglichkeiten, mit denen sie eine nachhaltige Energiewirtschaft aktiv mitgestalten können. Neben der sparsamen Nutzung von Energie ist der Ausbau erneuerbarer Energien ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Nutzung der endlichen Ressourcen. Das Klima-Bündnis e.V. unterstützt Städte und Gemeinden auf diesem Weg und hat dafür eine Web-Site entwickelt.

www.aim-solarcity.net

 

2.7. Verkehr

 

Möglichkeiten und Grenzen einer integrierten Verkehrspolitik

Leitbilder einer integrierten Verkehrspolitik sind nur dann wirkliche Leitbilder, wenn man sich zuvor über die gesellschaftspolitischen Voraussetzungen verständigt, die vor einer denkbaren Umsetzung dieser auf eine nachhaltigen Verkehrsentwicklung gerichteten Konzepte erfüllt sein müssen. Dementsprechend sollten die sich aus unterschiedlichen Interessenlagen speisenden und unter Umständen unüberbrückbaren Konfliktlinien zunächst als solche benannt und öffentlich gemacht werden. Erst dann besteht die Möglichkeit, in einem öffentlichen Dialog zu einer angemessenen Kompromissfindung zu kommen. Dies kann auch die Möglichkeit eröffnen, die Dominanz der Vertreter einer ökonomischen Integrationsstrategie - damit sind vor allem Wirtschaftsverbände gemeint - bei der Umsetzung der Verkehrspolitik zurückzudrängen. Mehr unter:

www.wz-berlin.de/publikation/pdf/wm113/39-41.pdf

 

 

2.8. Integration

Ziel des Bundesfachkongresses Interkultur ist es, die bislang meist getrennt geführten Diskurse wie Kultur- und Bildungspolitik, Entwicklungs- und Integrationspolitik und interreligiöser Dialog zusammenzuführen und neue Politik- und Arbeitsansätze für die kommunale Praxis zu entwickeln. Dabei bezieht sich der Kongress maßgeblich auf die UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung kultureller Vielfalt und richtet sein Hauptaugenmerk auf die Institutionalisierung kultureller Vielfalt in der kommunalen Praxis bzw. auf die interkulturelle Öffnung der bestehenden Institutionen, Ämter und Träger der Jugend-, Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit.

www.bundesfachkongress-interkultur.de/startseite.html

 

In der Ausgabe August/Sept. 2006 des „kfd direkt“ - Informationsdienst der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands - werden der Integrationsgipfel der Bundesregierung und der Bericht des Bundesinnenministeriums über die Auswirkungen des seit Anfang 2005 geltenden Zuwanderungsrechts kritisch bewertet (Seite 3).

www.kfd-bundesverband.de/download/kfd_direkt/kfd-direkt_8-9_06.pdf

 

 

2.9. Familie und Kinder

In Deutschland wollen jeder vierte Mann und jede siebte Frau kinderlos bleiben (im Osten nur jede siebzehnte Frau). Männer wünschen sich im Schnitt nur noch 1,59 Kinder – Frauen immerhin 1,75. Der deutsche Kinderwunsch ist so gering wie in keinem anderen europäischen Land. Noch geringer als der Kinderwunsch ist die Geburtenrate (1,37 Kinder je Frau). Das ist das Ergebnis einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung.

www.bosch-stiftung.de/download/Kinderwunsch.pdf

 

Familienfreundliche Kommune

Das Service-Portal „Familienfreundliche Kommune“ unterstützt die kinder- und familienfreundlichen Aktivitäten in den Gemeinden, Städten, Kreisen und Regionen in Baden-Württemberg. Es bietet eine gemeinsame Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch zur kommunalen Familienpolitik. Neben einer Datenbank mit Praxisbeispielen bietet die Seite auch Veranstaltungshinweise und Informationsmaterial.

www.familienfreundliche-kommune.de/FFKom/Veranstaltungen/

 

Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren entwickeln

Durch die Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren sollen Familien zukünftig umfassend beraten und unterstützt werden. Ziel ist die Zusammenführung von Bildung, Erziehung und Betreuung als Aufgabe der Kindertageseinrichtungen mit Angeboten der Beratung und Hilfe für Familien. 251 Kindertageseinrichtungen sind als Pilotprojekt „Familienzentrum" ausgewählt worden. Die Einrichtung von Familienzentren soll zu einer Verbesserung der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen. Zugleich wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert. Ziel der Landesregierung ist es, langfristig in ganz Nordrhein-Westfalen flächendeckend Familienzentren einzurichten.

www.familienzentren.nrw.de/

 

 

2.10. Verschiedenes

 

Kommunen zwischen Kooperation und Machterhalt – Lernen in Städtenetzwerken

Städtenetzwerke haben auf nationaler wie europäischer Ebene Konjunktur. Inzwischen deutet sich jedoch eine Abkühlung der „Netzwerkeuphorie“ an. Mit Hilfe einer vergleichenden Analyse ausgewählter Netzwerke und Teilnehmerstädte im Bereich der lokalen Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik kann gezeigt werden, dass bei den beteiligten Verwaltungen je nach Netzwerkform sowohl fachliche Lerneffekte und neue Kooperationsfähigkeiten als auch auf Legitimation und Konkurrenz ausgerichtete Kompetenzgewinne zu beobachten sind.

www.wz-berlin.de/publikation/pdf/wm113/43-45.pdf

 

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3. Personalien – Linke Mandate

 

In Auswertung der Kommunalwahlen bringen wir ab der nächsten Ausgabe Übersichten zu den Sitzen der Linken sowie Adressen und Ansprechpartner/innen von kommunalen Mandatsträger/innen in Niedersachsen sowie Berlin.

 

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4. Veranstaltungen

 

15 Jahre Kommunalpolitisches Forum im Land Brandenburg

Veranstalter: kommunalpolitisches forum – Land Brandenburg e.V.

Termin: 23. September 2006

Ort: Potsdam, Campussaal des evangelischen Gymnasiums Hermannswerder

Info: www.kf-land-brandenburg.de

 

4. Dortmunder Agenda-Kongress „Zivilgesellschaft – Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements“

Veranstalter: Stadt Dortmund, Agenda-Büro.

Termin: 23. September 2006

Ort: Rathaus Dortmund, Friedensplatz 1, 44135 Dortmund

Anmeldung: agenda@stadtdo.de

 

Stadtentwicklung und Kriminalprävention. Planung, Möglichkeiten, Chancen

Veranstalter: ILS NRW und des LKA NRW

Termin: 26. September 2006

Ort: Kempen

Info: www.ils.nrw.de/zwl/aktuell/veranst/060926th.html

 

Fachkongress "15 Jahre Stadterneuerung im Land Brandenburg"

Veranstalter: Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg

Termin: 27. September 2006

Ort: Altes Rathaus in Potsdam

Programm: www.innenstadtforum-brandenburg.de/index.php?content=termine

 

Bundeskongress Jugendarbeit

Termin: 27. und 28. September 2006

Ort: Leipzig

Infos: www.leipzig.de/de/buerger/news/07649.shtml

 

Zuwanderer in der Stadt - Perspektiven sozialräumlicher Integration

Veranstalter: Deutscher Städtetag, Difu, GdW Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen e.V., Schader-Stiftung,  InWIS , BMBF

Termin:  28./29. September 2006

Ort: Nürnberg, im CCN CongressCenter

Info: www.difu.de/presse/060727.shtml oder www.zuwanderer-in-der-stadt.de

 

Fachkonferenz: "Kommunen und Europa“

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung

Termin: 30. September 2006

Ort: Bonn

Infos: www.fes-kommunalpolitik.de

 

Abschlusskongress zum Wettbewerb "kommKOOP - Erfolgreiche Beispiele interkommunaler Kooperationen“

Veranstalter: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Termin: 4. Oktober 2006

Ort: Umweltforum, Auferstehungskirche, Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin

Anmeldung und Programm: www.bbr.bund.de/cln_005/nn_21684/DE/Forschungsprogramme/ModellvorhabenRaumordnung/InitiativenVeranstaltungen/WettbewerbkommKOOP/DL__EinladungKongress.html"

 

Bundeskongress „Ländliche Räume“

Veranstalter: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Termin: 5. Oktober 2006

Ort: Bundespresseamt, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin

Anmeldung und Programm: www.bundeskongress-laendliche-raeume.de

 

Fachtagung - EU-Förderung der Ländlichen Entwicklung 2007 bis 2013

Veranstalter: Deutscher Bauernverband und Andreas Hermes Akademie

Termin: 6. Oktober 2006-08-15

Ort: Berlin, Haus der Land- und Ernährungswirtschaft

Info: www.bauernverband.de/konkret_3405.html

 

Festveranstaltung: 15 Jahre Kommunalpolitisches Forum Thüringen

Veranstalter: Kommunalpolitisches Forums Thüringen e.V.

Termin: 7. Oktober 2006

Ort: Rudolstadt

Infos: www.kopofor-thuer.de

 

Fachtagung: Stadt der Zukunft: „Kommunal mobil“ - Handlungsspielräume für Mobilität – Gesundheit – Umweltschutz

Veranstalter: Umweltbundesamt, des Deutschen Institut für Urbanistik und Deutscher Städtetag

Termin: 9./10. Oktober 2006

Ort: Dessau

www.difu.de/index.shtml?/seminare/difu-seminare-anzeige.php3?id=1005

 

Stadt und Region im Umbruch – Handlungsmöglichkeiten, Gestaltungsoptionen, Modellprojekte

Veranstalter: Petra Kelly Siftung, Bayrisches Bildungswerk für Demokratie und Ökologie in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

Termin: 11. Oktober 2006

Ort: Nürnberg: Karl-Bröger-Zentrum, Karl-Bröger-Str. 9

www.petra-kelly-stiftung.de/sites/pdf-doku/Stadt_im_Umbruch_Flyer.pdf#search=%22Stadt%20
und%20Region%20im%20Umbruch.%20Handlungsm%C3%B6glichkeiten%20-%20Gestaltungsoptionen%20-%20Modellprojekte%22

 

ÖPNV – Neuer Rechtsrahmen der EU und Auswirkungen auf die Städte

Veranstalter: Institut für Städtebau in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag

Termin: 12. – 13. Oktober 2006

Ort: Berlin, Ernst-Reuter-Haus, Str. d. 17. Juni 112

Info: www.staedtebau-berlin.de/ (unter Fortbildungskurse)

 

KompaktKurs 2006 zum Stadtumbau und zur Stadterneuerung

Veranstalter: Kompetenzzentrum Stadtumbau und Stadterneuerung e.V., Leipzig-Akademie

Termin: 12. -13. Oktober 2006

Ort: Leipzig, Baumwollspinnerei, Spinnereistr. 7

Info: www.sozialestadt.de/termine/2006-10-12-leipzig.pdf#search=%22Leipzig-Akademie%20Stadtumbau%20und%20Stadterneuerung%22

www.komstadt-leipzig.eu/

 

Bürgermeisterkonferenz MVP

Veranstalter: kommunalpolitisches forum Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Termin: 21. Oktober 2006

Info: www.kf-mv.de

 

EUREGIA – Standort- und Regionalentwicklung in Europa. Fachmesse und Kongress

Termin: 23.-25. Oktober 2006

Ort: Leipzig

Kontakt: Eckhard Bergmann, BBR, Tel. +49(0)1888.401-2340

 

6. Kommunale Klimaschutz-Konferenz des Klima-Bündnisses
Veranstalter: Klima-Bündnis e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen

Termin: 26. Oktober 2006

Ort: Eurokongress Aachen, Monheimsallee 48, 52062 Aachen

Anmeldung: www.klimabuendnis.org/buendnis/kokliko2006-anmeldung.htm

 

Fortbildung in den Kommunen - effizient und effektiv?

Veranstalter: DifU

Termin: 26. - 27. Oktober 2006 in Berlin

Info: www.difu.de/seminare/difu-seminare-anzeige.php3?id=1011

 

Demografischer Wandel – Herausforderung für Stadt- und Regionalentwicklung

Veranstalter: Deutsche Akademie für Landeskunde e.V. in Kooperation mit ILS NRW

Termin: 28. Oktober 2006

Ort: Dortmund, ILS NRW, Deutsche Str. 5

www.ils.nrw.de/zwl/aktuell/veranst/061027an.html

 

Öffentlichkeitswirksame Arbeit von Kommunalpolitiker/innen und Fraktionen

Veranstalter: kommunalpolitisches forum Land Brandenburg e.V.

Termin: 28. Oktober  2006

Ort: Potsdam-Hermannswerder, Tagungshotel BlauArt

Info: www.kf-land-brandenburg.de

 

Stadt als Motor von Wachstum und Innovation

Termin: 30.-31. Oktober 2006

Ort: Berlin

Kontakt: Dr. Peter Jakubowski, BBR, Tel. +49(0)1888.401-2243

 

Vorankündigung: Konferenz der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister

Veranstalter: Parteivorstand der Linkspartei.PDS ; Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Termin: 24. November 2006

Ort: Berlin

Weitere Infos: in einer der nächsten Ausgaben des Kommunal-Newsletters

 

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5. Veröffentlichungen

 

Arbeitsmarktintegration oder Haushaltskonsolidierung?

Interessen, Zielkonflikte und Ergebnisse kommunaler Beschäftigungspolitik

Städte & Regionen in Europa, Bd. 14

Petra Kaps, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2006, ISBN-10: 3-531-14913-X, ISBN-13: 978-3-531-14913-4, 216 Seiten, € 34,90

Mit der so genannten Hartz IV-Reform wurde die Trägerschaft für die soziale Sicherung und die Arbeitsmarktdienstleistungen für Langzeitarbeitslose neu geordnet sowie Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammengelegt. Darüber hinaus wurden alle arbeitsmarktpolitischen Instrumente mit dem Ziel bedarfsgerechter individueller Förderung gebündelt. Angesichts der gestiegenen kommunalen Verantwortung ergeben sich Fragen nach den Strategien, Strukturen und Ergebnissen bisheriger kommunaler Beschäftigungspolitik: Welche Rolle spielten institutionelle Rahmenbedingungen und Handlungsorientierungen der lokalen Akteure für die Entwicklung dezentraler beschäftigungspolitischer Strategien? Wie wurde über Zielkonflikte etwa zwischen Arbeitsmarktintegration und Haushaltskonsolidierung entschieden? Welche Instrumente erwiesen sich als geeignet, die Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosen zu befördern? Die Autorin arbeitet vorhandenes Wissen über Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Beschäftigungspolitik auf und analysiert die Entscheidungsprozesse sowie die Wirkungen von Beschäftigungsförderung am Beispiel der Stadt Halle (Saale). Aus den Ergebnissen der Literaturrecherche und der Fallstudie leitet sie Anforderungen an lokale Akteure für erfolgreiche Beschäftigungspolitik unter den Bedingungen von „Hartz IV“ ab.

 

Kommunales E-Government 2006 - eine empirische Bestandsaufnahme

Grabow, Busso/Siegfried, Christine

Difu Berlin, Bd. 6/2006, 176 S., ISBN -10: 3-88118-422-8, ISBN -13: 978-3-88118-422-9

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) legt in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) eine Bestandsaufnahme zur e-Government-Praxis in Kommunen vor. Die dominierenden Technikthemen seien IT-Sicherheit, Datenschutz sowie die Standardisierung von Datenstrukturen (xÖV) und Prozessen. Die Umfrage zeigt eine Reihe von kritischen Defiziten auf: So spiele e-Democracy in den Überlegungen der Kommunen eine immer geringere Rolle. Von einem "Balanced e-Government", also einer ausgewogenen Entwicklung von e-Adminstration und e-Participation, seien die Kommunen weiter entfernt denn je. Kommunales e-Government sei immer noch zu selten strategisch angelegt, d.h. es fehlen oft Masterpläne oder andere mittel- bis langfristig angelegte Konzepte. Ein großes Defizit seien ferner die wirkliche Optimierung und Neugestaltung von Prozessen. Stattdessen werde IT vielfach eingesetzt, um die bestehenden, oft suboptimalen Prozesse 1:1 abzubilden. Kosten-/Nutzenanalysen oder regelmäßige Wirtschaftlichkeitsberechnungen würden nur selten vorgenommen.

 

Zukunftstrends im Tourismus

Petermann, Thomas/Revermann, Christoph/Scherz, Constanze

2006; edition sigma, Berlin, ISBN 3-89404-828-X;

Die Zukunftsfähigkeit touristischer Regionen und der Arbeitsplätze in der Tourismuswirtschaft hängt entscheidend davon ab, ob rechtzeitig relevante Entwicklungen erkannt und berücksichtigt werden. Dieser Bericht thematisiert Entwicklungsstränge und Konsequenzen für den Tourismus in Deutschland; nimmt die Auswirkungen der EU-Osterweiterung in den Blick und geht der Frage nach, welche Entwicklungen beim Urlaubsreiseverkehr zu erwarten sind. Diskutiert werden Gefährdungspotenziale im Tourismus und Möglichkeiten der Verbesserung von Information, Prävention und Krisenmanagement.

 

Junge Alte - Einkaufsverhalten und Versorgungssituation in schrumpfenden ostdeutschen Städten - dargestellt am Beispiel Brandenburg/Havel (2006

Das Ergebnis dieser Forschungsarbeit von Kathrin Pätzold richtet sich an die Einzelhandelsunternehmen und vor allem an die Akteure in der Kommunalpolitik, sich den Bedürfnisstrukturen dieser ständig anwachsen Konsumentengruppe anzunehmen.

www.dssw.de/sv_downl.php?info[group]=hd

 

Geschäftsbericht des Deutschen Landkreistages

www.kreise.de/landkreistag/dlt-aktuell/veroeffentlichungen/geschaeftsberichte/gb-2004-05/dlt-geschaeftsbericht-04-05.pdf

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6. Kontakte

 

Katrin Kunert

Kommunal- und sportpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag

Tel.:      030 227 74488
Fax:      030 227 76489
 
Büro:    Platz der Republik 1
            11011 Berlin
Mail:     katrin.kunert.@bundestag.de

 

Dr. Petra Brangsch
wiss. Mitarbeiterin der Bundestagsabgeordneten Katrin Kunert
Tel.:      030 227 74490
Fax:      030 227 76489
Funk:    0172 3124439

Büro:    Platz der Republik 1
            11011 Berlin
Mail:     katrin.kunert.ma02@bundestag.de 

 

Katja Jösting

Bund-Länder-Koordination, Bereich Kommunalpolitik

Tel.:      030 227 52799
Fax:      030 227 76248

Büro:    Platz der Republik 1
            11011 Berlin
Mail:     katja.joesting@linksfraktion.de

 

Dr. Manfred Klaus

Referent für Regional- und Kommunalpolitik

Tel.:      030 227 55110
Fax:      030 227 56413
 
Büro:    Platz der Republik 1
            11011 Berlin
Mail:     manfred.klaus@linksfraktion.de

 

Deutscher Bundestag

Fraktion DIE LINKE.

Katja Jösting

Bund-Länder-Koordination

Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Telefon: +49-30-227 52799

Telefax: +49-30-227 56411

katja.joesting@linksfraktion.de

http://www.linksfraktion.de

 

Deutscher Bundestag

Fraktion DIE LINKE.

Katja Jösting

Bund-Länder-Koordination

Platz der Republik 1, 11011 Berlin

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