19.08.2009 - Katrin Kunert
Tiefensee muss Kampagne zur Privatisierung stoppen
"Es ist ein Skandal, dass die Bundesregierung das Verhökern
kommunalen Eigentums nach wie vor durch die Beteiligung an privaten
Unternehmen in Höhe von 10 Millionen Euro unterstützt. Die
von Bundesminister Tiefensee finanzierte Privatisierungskampagne muss
sofort zugunsten von Hilfen für die Rekommunalisierung umgewandelt
werden", so Katrin Kunert zu Beratungen des Deutschen Städtetages
und Verbandes kommunaler Unternehmen zur künftigen Strom- und
Gasversorgung. Die kommunalpolitische Sprecherin der Fraktion DIE
LINKE weiter:
"DIE LINKE unterstützt das Anliegen vieler Städte und Gemeinden, die Energieversorgung und andere Dienstleistungen zurück in die öffentliche Hand zu holen. Die Privatisierung kommunaler Aufgaben in den 1990er Jahren war ein riesiger Fehler. Die Folgen waren steigende Preise, weniger Service und Personalabbau.
Das derzeitige Auslaufen zahlreicher Konzessionsverträge gibt
Gelegenheit den privaten Profiteuren das Handwerk zu legen. Nur bei
öffentlichen Stadtwerken ist demokratische Mitbestimmung bei
Aufgaben der Daseinsvorsorge gewährleistet. Die Bürgerinnen
und Bürger müssen mitentscheiden, wie mit Energie, Wasser
und Abfall umgegangen wird."
Katrin Kunert, August 2009




